Herzlich Willkommen

Lieber Besucher dieser Homepage,

Sie interessieren sich für die widersprüchlich diskutierten Fragen zur Klimakatastrophe.
Dazu heiße ich Sie willkommen, in der Annahme,  Ihnen mit meinem folgenden Beitrag zu erweiterter Sichtweise verhelfen zu können.

Februar 2016, Harald VetterKontakt

 

 

Klimakatastrophe oder Katastrophenklima

 

 

Agenda:

 

 

Vorbemerkung:

Ob wir von der einen oder dem anderen umgeben sind, werden Sie am Ende dieses Berichts vermutlich genau so eindeutig für sich beantworten können, wie ich für mich schon jetzt. Ich werde Ihnen Informationen zu den Stichworten Ozonloch, CO2–Emissionen, Erderwärmung, Klimakatastrophe, Ressourcen, Energiewende, Klimakonferenz und weiteren Ereignissen liefern und versuchen, verständlich zu bleiben. Natürlich kann ich nicht ausschließen, dass etwas nicht ganz oder gar nicht verstanden wird. Haben Sie dann keine Bedenken, mir Ihre Fragen zu stellen. Erlauben Sie mir auch, dass ich den Bericht im Wesentlichen so belasse, wie er bisher als Manuskript für Referate und Seminare diente, die ich seit 2010 mehrfach vor diversen Auditorien zu halten hatte. Fühlen Sie sich also gerne als Zuhörer, der mir in die Augen schauen und meine Aussagen sofort unter die Lupe nehmen kann.

Etliche dieser Themen haben inzwischen den Charakter einer Religion mit fundamentalistischen Auswüchsen angenommen und auch da sollen Sie schon jetzt wissen, dass ich Sie nicht manipulieren, missionieren oder sonst wie zu meiner Sichtweise bekehren will. Das steht mir schon deshalb nicht zu, weil ich zwar Experte auf anderen Gebieten, aber kein studierter Klimaexperte bin. Meine Absicht reduziert sich darauf, Ihnen objektive und belegbare Fakten zu vermitteln. Wie sie mit diesen umgehen, bleibt Ihnen überlassen.

Manches Thema mutet an wie ein Damoklesschwert, das drohend über uns hängt und tatsächlich hat auch jedes sein Gewicht. Das Problem besteht aber in erster Linie nicht darin, dass es existiert oder existieren soll, sondern wie mit ihm umgegangen wird und da führt schlechte Wissenschaft immer nur zu schlechter Politik. Schlechte Wissenschaft ist, wenn etwas nur behauptet und nicht bewiesen wird oder Beweise des Gegenteils nicht zugelassen werden. Schlechte Wissenschaft ist hierzulande (ich spreche von Deutschland) zu dem Thema, um das es hier geht, das Normale. Das ist das eigentliche Damoklesschwert, dem wir nahezu ohnmächtig ausgesetzt sind. Ich werde mir hin und wieder erlauben, an Ihren gesunden Menschenverstand zu appellieren. Natürlich soll mein Bericht auch dazu beitragen, dass wir Bürger dieses tollen Landes nicht immer weiter entmündigt und mittels rein ideologischer Planwirtschaft unter Begriffen wie Energiewende und menschenverursachter Klimakatastrophe auch noch wirtschaftlich ganz zugrunde gerichtet werden.

 

 

Zu Ihrer Einstimmung

möchte ich die vergangenen rund 40 Jahre im Eiltempo Revue passieren lassen, die mir den Eindruck erweckten, dass ein Katastrophenszenario das andere ablöste und die Menschen ohne solche Bedrohungen anscheinend nicht existieren können.

Anfang der 70er-Jahre erlebten wir die erste Ölkrise und wurden wir mit dem Waldsterben konfrontiert. Bis zum Jahre 2000 gäbe es weder Öl noch Wald. Wir waren geschockt, trainierten schon mal autofreie Sonntage und setzten voll auf Atomkraft. Allein für Deutschland wurden 60 Atomkraftwerke programmiert.

Zur gleichen Zeit vertraten Klimaexperten die Auffassung, dass wir am Beginn einer neuen Eiszeit stünden, wofür der Anstieg des Kohlendioxids (CO2 ) verantwortlich wäre. Andere Wissenschaftler beteuerten hingegen ihre Meinung, dass wir uns nicht vor einer neuen Eiszeit, sondern vor einer neuen Warmzeit befänden. Da aber auch diese Wissenschaftler dem behaupteten Anstieg des CO2 die Schuld gaben, bestand insofern Übereinstimmung, gegen dieses anscheinend so schädliche Gas schnell und umfassend vorgehen zu müssen.

Anfang der 80er-Jahre berichtete man uns von einem Ozonloch, für das ebenfalls die Menschen verantwortlich wären. 1986 schockierte uns der Reaktorunfall von Tschernobyl und regte sich immer mehr Widerstand gegen die plötzlich unberechenbar gewordene Atomkraft in nicht nur harmlosen Formen. Zur gleichen Zeit hörten wir erstmals von AIDS und der Spiegel verkündete, dass die Menschheit dadurch in wenigen Jahrzehnten ausgerottet werde. 1988 wurde der IPCC (Intergovermental Panel on Climate Change/ Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderung) gegründet, der von da an die Regierungen der Staaten dieser Welt in Klimafragen zu beraten hatte und noch hat.

Zum Beginn der 90er-Jahre wurden wir mit dem Rinderwahnsinn (BSE = Bovine spongiforme Enzephalopathie) konfrontiert. Ab Ende der 90er-Jahre begann der IPCC zunehmend immer mehr eine vom Menschen verursachte Erderwärmung zu propagieren, was er zuvor völlig in Abrede gestellt hatte. Seitdem Jahr 2007 scheint unverrückbar festzustehen, was uns an selbstverschuldeten Katastrophen erwartet, eine Konferenz löst die andere ab und wer die düstersten Bilder an die Wand zu malen vermag, ist der Star, dem die Fans scharenweise nachlaufen, ohne den wahren Sachverhalt überhaupt beurteilen zu können.

2006 und 2007 drohten wir an der Vogelgrippe zugrunde zu gehen und im Jahre 2009 erwischte uns die Schweinegrippe. Mich hätte nicht mehr sonderlich gewundert, wenn wir 2009 von einer Katzengrippe, 2010 von einer Hundegrippe, 2011 von einer Pferdegrippe usw. heimgesucht worden wären und heute an einer Grippe der Goldfische zu leiden hätten.

Zwischendrin hatten wir es im Jahre 2008 mit einer globalen Finanzkrise zu tun, deren Akteure bereits Jaques Chirac zu Recht als das AIDS der Weltwirtschaft bezeichnete.

 

 

 

Was ist aus diesen düsteren Prognosen geworden?

Waldsterben ist heute fast kein Thema mehr. Renate Künast gab 2003 Entwarnung und erklärte, dass sich der Wald deutlich erholt habe und in absehbarer Zeit wohl vollends gesunden werde. Gleichzeitig sickerte aber auch durch, dass zuvor zur Untermauerung des angekündigten Waldsterbens auf breiter Basis sehr viel Fälschung von Fakten betrieben worden war.

Die Ölvorräte gingen zur Jahrtausendwende nicht zur Neige. Heute verfügt die Erde über mehr bereits bekannte Ölvorkommen als je zuvor. Auffällig ist, dass sich insbesondere die Ölvorräte im vorderen Orient und im Golf von Mexiko nicht erschöpfen, obwohl sie rein rechnerisch längst aufgebraucht sein müssten. Es werden täglich immerhin rund 90 Mio. Barrel Öl abgepumpt. Natürlich ist nicht nur für Insider kein Geheimnis, dass das drohende Versiegen der Ölquellen ein wunderbares Mittel willkürlicher Preisgestaltung ist.

AIDS als Bedrohung ist geblieben, sie hat sich sogar verstärkt, weil seitens der Medizin der Eindruck erweckt wird, als gäbe es zwar noch keine Heilung oder sichere Prophylaxe, aber doch schon große medikamentöse Hilfe. Das trifft im Wesentlichen tatsächlich zu. Wer sich aber diese Hilfe überhaupt leisten kann, steht auf einem anderen Blatt und welcher Herkunft der Erreger dieser schlimmen Krankheit ist, sollten Sie in die Tiefe gehend besser schon gar nicht fragen. Merkwürdig allerdings, dass es der Wissenschaft bekanntlich gelungen ist, jeweils in Rekordzeit Impfstoffe gegen die Vogelgrippe, Schweinegrippe und diverse andere Grippen zu entwickeln, aber trotz inzwischen verstrichener mehr als 30 Jahre keinen gegen diesen so behaupteten viralen Infekt, der schon viele Millionen Menschen das Leben gekostet hat.

Rinderwahnsinn ist das Eine, menschlicher Wahnsinn das Andere. Wahnsinn ist doch schon, wenn einem Pflanzenfresser wie dem Rind zur Erhöhung der Milchleistung Tiermehl zum Fraß vorgeworfen wird. Zeichen noch größeren Wahnsinns ist, wenn seit dem 27.4.2015 Rinder vor Vollendung ihres achten Lebensjahres geschlachtet und ohne irgendwelche Tests zum menschlichen Verzehr freigegeben sind, wenn sie keine BSE-Symptome zeigen. Lediglich für ältere Rinder besteht die Testverpflichtung fort, unabhängig davon, ob sie Symptome zeigen oder nicht. Fest steht, dass die Inkubationszeit des Rindes zwischen 4 und 10 Jahren liegt, es demnach auch 4 bis 10 Jahre dauern kann, ehe das infizierte Rind überhaupt Symptome der Erkrankung zeigt und durchaus infiziert sein kann, wenn es vor dem Auftritt von Symptomen geschlachtet wird. Das aber ist gesetzliche Regelung.

Lediglich am Rande weise ich darauf hin, dass das Hirn eines an Alzheimer Erkrankten pathologisch selbst von Spezialisten kaum vom Hirn eines an BSE Erkrankten unterschieden werden kann. Erst weitere Untersuchungen geben Aufschluss darüber, ob das untersuchte Hirn durch körpereigene Eiweiße oder die Infektion BSE zerstört wurde.

Haben Sie je wieder von Vogelgrippe gehört? 2006 und 2007 mussten Millionen von Tieren ihr Leben lassen. Die Menschheit war bedroht, jedes Mittel zu ihrer Rettung recht. Klar überstanden wir die Gefahr, das passende Medikament gab es zum Glück schon. 2008 gab es nur noch einen Fall und 2009 einen weiteren, der aber nicht einmal zuverlässig genug war.

Jetzt eine Frage an Ihren Verstand: Die Vogelgrippe wurde der Behauptung nach von wild lebenden Zugvögeln eingeschleppt. Diese kamen auch 2008 und 2009 und kommen auch noch heute, ohne dass sie vorher therapiert wurden oder werden. Hätte da die Grippe nicht längst wieder auftreten müssen? Und komisch auch: Die Zugvögel kamen und kommen nicht nur nach Deutschland. Was hatten die blöden Vögel gegen ausgerechnet uns? Warum verschonten sie unsere Nachbarn? Aber zu langem Nachdenken haben Sie keine Zeit, schließlich bekamen wir es dann wenigstens mit der Schweinegrippe zu tun. Welch ein Segen, dass auch in diesem Fall die passenden Mittel schon parat standen und es in Rekordzeit möglich wurde, Impfstoffe hinzubekommen.

Nebenbei: Der Spiegel berichtete in seiner Ausgabe 7/2012, dass es dem Virologen Ron Fouchier gelungen ist, das Vogelgrippe-Virus H5N1 so zu verändern, dass es viel leichter übertragen werden kann und viel aggressiver ist und der Virologe Yoshihiro Kawaoka es fertigbrachte, das Vogelgrippe-Virus mit dem Schweinegrippe-Virus zu einem neuen höchstgefährlichen und hochinfektiösem Virus zu verbinden.
Nur zu, weiter so! Wir lechzen nach Katastrophen vermutlich schon deshalb, um immer wieder beweisen zu können, dass wir auch mit jedem Unheil fertig werden.

Die Finanzkrise 2008 war nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was uns noch bevorsteht. Dazu bedarf es keiner komplizierten Computermodelle. Der Grieche Zipras hat eindrucksvoll vorgemacht, wie man als Schuldner mit Gläubigern ganz lässig fertig werden kann. Da zeigte ein einziger Kommunist erfolgreich, wie man eine ganze Horde von Kapitalisten in die Schranken weist. Obwohl ich kein Kommunist bin: Hut ab! Er sollte zum Politiker des Jahres 2015 gewählt werden. Diese Prognose hat sich tatsächlich bewahrheitet und wird früher oder später politisch geduldet und gefördert in Formen auf uns zukommen, die tatsächlich katastrophal sein werden. Dass der Griechenland-Deal um jeden Preis gelingen musste und mit einer Hilfe für das griechische Volk am wenigsten zu tun hat, weiß natürlich ein Finanzminister vom Format eines Herrn Schäuble bestens, steht aber auf einem anderen Blatt.

Anmerkungen zu einer kleinen Katastrophe an Rande:
Erinnern Sie sich noch an den Ausbruch des Eyjafjallakull auf Island im April 2010? In Folge des Ausbruchs dieses Vulkans wurde über Europa ein immer weitergehendes Flugverbot verhängt mit der Behauptung, dass Flugzeuge, die in die in die Atmosphäre ausgestoßene Aschenwolke geraten könnten, abstürzen würden. Die Triebwerke kämen sofort zum Stillstand, die Flugzeuge würden praktisch sandgestrahlt werden, ein Emailleähnlicher Überzug würde sich auf alles Metallische legen und jede Bewegung blockieren. 100.000 Flüge wurden gestrichen, 10 Mio. Passagiere blieben am Boden. Den Fluggesellschaften kam das allmählich spanisch vor und sie schickten mit aller gebotenen Vorsicht Erkundungsflugzeuge an, um, über, unter und durch die „Aschewolken“. Nichts passierte, alle kamen wohlbehalten wieder zur Erde zurück. Meteosat-9 ermittelte, dass der Luftraum frei von Aschewolken war und dem Flugverbot keine tatsächlichen Messungen, sondern Computermodelle zugrundlagen.

Nun ein paar Anmerkungen zum oben schon benannten IPCC.
Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich jetzt erst einmal selbst fragen, was Sie von dieser Institution wissen und halten. Stellte ich diese Frage meinen Hörern, war die Antwort regelmäßig und sinngemäß die, dass im IPCC die Spitzenexperten und weltweit anerkannten Wissenschaftler zu den Fragen des Klimas vereint wären, diese gemeinsam um korrekte und übereinstimmende Feststellungen rängen und den Regierungen dieser Welt die Umsetzung entsprechender Maßnahmen empfehlen würden.

Tatsache ist, dass der IPCC nichts anderes ist als eine politisch installierte Bürokratie, kein einziger Klimaexperte arbeitet im IPCC ständig mit. Lediglich der Vorsitzende sollte Experte sein. Kein einziger Experte ist auch Mitglied dieser Institution. Mitglieder sind die Länder dieser Erde und selbst von diesen sind nur rund zwei Drittel mit dabei. Der IPCC fordert diese Länder auf, geeignete Experten zu benennen, auf die der IPCC zurückgreifen kann, wenn er an deren Meinung interessiert ist und beruft sie erst dann zu deren Mitarbeit im Rahmen von Gruppen, die sich zu einem konkreten Thema äußern sollen. Die wenigsten Vertreter dieser Länder sind Klimaexperten.

Was diese Gruppen dann als Ergebnis ihrer Arbeit präsentieren, wird von den Bürokraten des IPCC begutachtet und schon einmal dahingehend selektiert, inwieweit es den Zielen der Institution dient. Zweifelsfrei arbeiten auch wirkliche Experten mit und sie werden im Abschlussbericht des IPCC sogar einzeln namentlich aufgeführt. Was sie aber sagten, wird nicht erwähnt und wenn ihre Aussagen nicht IPCC-konform sind, werden sie auch nicht weiter gewürdigt bzw. einfach unterschlagen. Nach außen bleibt aber der Eindruck zurück, dass sich nur Experten zu Wort gemeldet hätten. Dass ganz andere „Experten“ wie Lobbyisten, Politiker, Politologen, Soziologen, Bürokraten, Unternehmer, Anwälte usw. mit ihren jeweils eigenen Zielen mächtigen Einfluss auf den IPCC haben, wird verschwiegen.

Der IPCC ist also kein hochwissenschaftlicher Expertenverbund, sondern eine politisch gewollte Einrichtung, die ihre Eigenziele verfolgt und beliebig manipulierbar ist. Lesen Sie selbst, was der Leitautor des IPCC, Ottmar Edenhofer, hierzu sagt:

„Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist.“

„Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.“

Die Berichte des IPCC umfassen regelmäßig mehrere Hundert Seiten und werden den Regierungen der Länder dieser Welt komplett und zu Exposés zusammengefasst gemeinsam mit Empfehlungen des IPCC, was daraus folgend nun zu tun sei, übermittelt. Der Bericht des Jahres 2007 umfasste rund 3.000 Seiten (sic!). Unter Bezugnahme auf diesen Bericht wurde erstmals das anthropogene CO2 zur eindeutig einzigen Ursache der drohenden Klimakatastrophe erklärt.

Mehr zum IPCC noch an anderer Stelle.

 

 

 

Ozonloch

Wie bereits erwähnt, waren es die frühen 80er-Jahre, die zu einem neuen Umweltbewusstsein führten und die Sinne der Menschen zu schärfen begannen dafür, dass und in welchem Maße die Menschheit zerstörend auf die Umwelt einwirken soll. Zur Schärfung dieses Bewusstseins haben seit den 70er-Jahren eindeutig allerlei Gruppen, Verbände und Organisationen beigetragen, die sich dann zu Beginn der 80er-Jahre zu einem großen Teil als Die Grünen vereinigten und politisch etablierten. Es gelang ihnen, Katastrophen in einer Weise anzukündigen, dass tatsächlich aufgehorcht wurde und nicht nur in Deutschland immer mehr Themen nachhaltig diskutiert und auch Etliches in Richtung Verbesserung bewegt wurde. Die Grünen verstanden sich selbst damals als Randgruppe, die gegen ein verdorbenes Establishment anzukämpfen habe. Was aus ihnen geworden ist, ist nicht wieder zu erkennen und kommt noch zur Sprache. Greenpeace und analoge Bewegungen zielen in die gleiche Richtung.

Leider bemerken die grünen Akteure erst viel zu spät oder gar nicht, dass sie oft nur das Fußvolk weltweit agierender Konzerne sind, die zunächst die ihnen gerne gefälligen Medien für ihre Zwecke missbrauchen. Diese mobilisieren mittels lancierter Berichterstattung erst einmal Die Grünen und veranlassen diese zu deren Protesten. Diese Proteste sensibilisieren mit der Zeit eine sich immer mehr angesprochene Öffentlichkeit für die angeprangerten Missstände und diese übt dann ihrerseits zunehmend Druck auf die Politik aus. Irgendwann kann die Politik schon im Interesse des eigenen Machterhalts nicht mehr anders, als sich der Sache anzunehmen. Greenpeace ist z.B. der von diversen Konzernen und Stiftungen schon lange und immer noch am meisten geförderte Protestant, der regelmäßig überhaupt nicht beurteilen kann, ob das, gegen was er protestiert, sich tatsächlich auch so verhält, wie ihm vermittelt wurde. Zur Verschleierung ihrer meist profanen Absichten schieben diese Konzerne meist Stiftungen mit wohlklingenden Zielen vor. Das Ozonloch liefert ein Paradebeispiel hierzu.

Wenn man die Ozonrelevanten Szenarien und Prognosen der 80er-Jahre mit heutigem Wissensstand unter die Lupe nimmt, lässt sich leicht erkennen, dass viele der damaligen Proteste willkürlich aufgebauscht und fast alle auf den Tisch gelegten Fakten so interpretiert und gefälscht wurden, dass Protest überhaupt erst entstehen konnte. So traten damals „Umweltschützer“ mit der Behauptung an die Öffentlichkeit, dass FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) ursächlich dafür wären, dass die die Erde umhüllende und schützende Ozonschicht immer dünner werde und bereits deutliche Löcher habe. Schädlich seien die FCKW zwar nicht insgesamt, aber das in ihnen enthaltene Chlor. In der Folge wurden die FCKW verboten und zwei Jahrzehnte später verkündet, dass die Löcher nicht größer geworden wären und sich vermutlich allmählich wieder schließen würden. Schon dies ist insofern verwunderlich, als sich bis zum Jahre 2010 noch viele Staaten nur im Rahmen großzügiger Sonderregelungen an das FCKW-Verbot zu halten hatten und bis dahin mehr dieses Schadstoffes freisetzten, als jemals weltweit zuvor von allen anderen emittiert wurde.

Tatsache ist, dass bereits 1956 das erste Ozonloch festgestellt wurde, zu einer Zeit also, als FCKW in nennenswerter Weise noch gar keine Rolle spielten. Erst zu dieser Zeit gab es auch ein Ozonspektrophotometer, mit dem solche Messungen überhaupt erstmals vorgenommen werden konnten und von einem britischen Forscherteam unter Leitung von Gordon Dobsen in der Antarktis auch erfolgten. Festgestellt wurde ein Ozonloch über der Antarktis, das nicht kleiner war, als das von den Umweltschützern in den 80er-Jahren reklamierte und heute noch immer bestehende.

Behauptet wurde und wird, dass ein einziges FCKW-Molekül in einer Kettenreaktion Hunderttausende von Ozonmolekülen zerstöre. Ein Beweis dafür wurde aus mindestens zwei Gründen bis heute nicht angetreten. Zum einen ist der Beweis für einen Vorgang, der in der Stratosphäre abläuft, auch heute noch nicht möglich und in einem Labor wegen der Vielfalt der in der Stratosphäre herrschenden Einflüsse auch nicht zuverlässig nachstellbar. Zum andern ist Ozon nichts anderes als ein Molekül, das sich eben aus drei Atomen Sauerstoff zusammensetzt. Eine schlüssige Erklärung der Vorgänge, die bewirken, dass sich drei gleichwertige Atome zu einem Molekül zusammenlagern, gibt es bis jetzt nicht, Thesen dazu mehrere. Spaßeshalber jetzt eine Frage an die Chemiker unter Ihnen: Was würde denn passieren, wenn das Ozon-Molekül in der behaupteten Kettenreaktion tatsächlich geschädigt würde? Richtig! Es würde in entweder drei einzelne Sauerstoffatome oder ein Sauerstoffatom und ein Sauerstoffmolekül aus nur noch zwei Atomen zerfallen. Und dann? Dann würde unter vor allem der Einwirkung der Sonne und vom Menschen völlig unbeeinflussbar der Prozess der Bildung von Ozon von vorne beginnen.

Die Jahreshöchstproduktion an FCKW betrug zum Zeitpunkt des Aufkommens der Diskussion weltweit ca. 1,1 Mio.to. Darin enthalten waren maximal 750.000 to Chlor. Diese 750.000 to Chlor sollen für die Zerstörung der Ozonschicht ursächlich gewesen sein.

Tatsache ist, dass allein die Weltmeere infolge der Verdunstung ihres chlorhaltigen Wassers jährlich mindestens 600 Mio.to Chlor in die Atmosphäre abgeben. Mindestens weitere 50 Mio.to entstammen der permanenten Ausgasung der oberirdischen Vulkane, ohne dass diese Vulkane ausbrechen. Jeder weitere Vulkanausbruch stößt weitere Mio.to in die Atmosphäre,
besonders heftige wie z.B. der des Mt. St. Helens 1980 in den USA schleudern ihr Chlor sogar bis in die Stratosphäre. Außer dem Chlor entstammen mehr als 99% des atmosphärischen Schwefels der gleichen Herkunft, sind also nicht menschlich verursacht, aber der menschliche Anteil wird als der dramatische verkauft. Im Übrigen kommen alle Bestandteile des FCKW-Moleküls als einzelne Atome (also Fluor, Chlor, Kohlenstoff, Wasserstoff) völlig natürlichen Ursprungs in der Atmosphäre vor.

Weitere Millionen Tonnen Chlor entstammen der Verbrennung oder aus dem sonstigen Zerfall von Biomasse, Millionen Tonnen entstammen den Pflanzen dieser Erde in Form von Methylchlorid, das diese, wenn sie gesund bleiben wollen, ständig abgeben müssen wie z.B. den immergrünen Wäldern, also etwa der Hälfte aller Wälder,
den sogenannten Kreuzblütengewächsen (mehrere Hundert Gattungen, mehrere Tausend Arten, fast alle unserer Kulturpflanzen fallen darunter: Raps (!!), Senf, alle Kohle und Rüben, Salate, Rettiche), aber auch den Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Tomaten, Paprika u.a.m.

Der natürliche Chlor-Kreislauf umfasst ein Volumen von über 1 Mrd.to, das tatsächlich vom Menschen stammende befand sich mit Mühe gerade noch messbaren Tausendstelbereich, das aber soll die Ursache der Ozonlöcher gewesen sein.

In der Hysterie wird leider auch verschwiegen, dass die polaren Ozonlöcher schon deshalb völlig natürlichen Ursprungs sind, weil die Jetströmung der Atmosphäre und deren Verwirbelung an den Polen zwangsläufig dazu führt, dass die Ozonschicht dort immer etwa 40mal weniger dick ist, als z.B. über dem Äquator. Verschwiegen wird ferner, dass selbst die ohnehin dünnere Ozonschicht über den Polen erheblichen jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt und wesentlich vom Grad der Sonneneinstrahlung abhängt. Wem das noch nicht reicht, der soll wissen, dass die Messungen in der Antarktis mit ihrer noch mehr oder weniger guten Luft gerade mal 10 km entfernt von dem dort ständig aktiven Vulkan Erebus erfolgen, der pro Tag mindestens 1.000 to Chlor gleich direkt in die Atmosphäre abgibt.

Nun zum Paradespiel FCKW dafür, wie sich meist ahnungslose Umweltschützer gezielt missbrauchen lassen. Die Proteste gegen die FCKW gingen nicht etwa auf „grüne Spinner“ zurück. Sie waren das Ergebnis einer sorgfältig betriebenen Marktaufbereitung von hauptsächlich zwei Weltunternehmen der chemischen Industrie: Du Pont in den USA und Imperial Chemical Industries in England, denen sich in der Folge dann weitere Trittbretter anschlossen. Zu Beginn der Proteste belief sich der weltweite Markt für FCKW auf gerade mal rund 1 Mrd. Dollar. Heute beträgt sein Volumen rund 200 Mrd. Dollar. Die völlig harmlosen FCKW waren relativ leicht herzustellen und ein sehr wertvoller Beitrag für eine besser abgesicherte Versorgung der Menschheit mit Lebensmitteln, die ungekühlt leicht verderben. Du Pont und ICI erkannten ihre Chancen, die sich mittels eines Verbots von FCKW und für sie patentrechtlich geschützte FCKW-Nachfolger ergeben würden. Der erste Du Pont-Nachfolger für FCKW wurde HFCKW-134a, eine die Umwelt nicht weniger belastende Substanz als ihr Vorgänger und dafür zusätzlich krebserregend. Sie wurde 2010 verboten. Klar stand der neue und wieder patentrechtlich geschützte Nachfolger schon bereit. Du Pont konnte seinen Kühlmittelumsatz bis zum Jahre 2000 trotz fast gleich gebliebener Menge von 1 Mrd. Dollar auf 30 Mrd. Dollar steigern und heute besteht weltweit ein agierendes Kartell, das die manipulierte oder ahnungslose Politik erst ermöglichte. Anfangs der 80er-Jahre kostete ein kg FCKW etwa 1 Dollar, der erste Nachfolger 1991 bereits 8 Dollar, 1995 bereits 15 Dollar, 2000 30 Dollar und heute schon über 50 Dollar, obwohl sich die Produktionskosten nicht nennenswert erhöhten.

Die Schlussfolgerung daraus ist simpel: Wenn ich 1980 etwas herstellen konnte, das 1 Dollar kostete und sogar noch eine Gewinnmarge für mich enthielt und heute aufgrund diverser Verteuerungsfaktoren legitim etwa 3 Dollar kosten könnte, ich dafür tatsächlich aber 50 Dollar erhalte, kann ich von diesem Gewinn gerne etwas an eine von mir verdeckt beherrschte Stiftung wohlklingenden Namens abzweigen, die sich den Umweltschutz auf die Fahne geschrieben hat, zumal ich das, was ich dieser Stiftung großzügig zur Verfügung stelle, als gewinnschmälernden Aufwand in meiner Steuererklärung absetzen kann.

Zum Ende dieses Kapitels noch ein paar Anmerkungen zu Chlor und Ozon, die mit dem Klima nicht direkt zu tun haben, Ihnen aber aufzeigen sollen, welch erhebliche Bedeutung beide für den Menschen auch noch haben.

Zu Chlor sehr vereinfacht formuliert:
Meerwasser enthält ca. 3% NaCl = Natrium-Chlorid =Kochsalz, gesundes menschliche Blut immerhin 0,9%. Isotone Kochsalzlösung muss per Infusion oft Leben retten. Nicht nur der menschliche Organismus vermag das mit der Ernährung aufgenommene Kochsalz in Natrium und Chlor zu zerlegen, sondern auch der vieler Tiere. Denken Sie mal an die Salz-Leck-Steine für die Rinder, Schafe und Pferde auf den Weiden oder das Wild im Gehege. Das Natrium benötigt er für die so genannte Natrium-Calcium-Pumpe zur Aufrechterhaltung fast aller seiner Zellfunktionen, das Chlor zur Herstellung der Salzsäure im Magen. Nimmt er mehr auf, als er momentan verbraucht bzw. zerlegen kann, entwickelt er Durst, damit zumindest eine Verdünnung der NaCl-Konzentration erreicht wird. Kann diese Verdünnung nicht erfolgen, weil er z.B. in Seenot Meerwasser trinkt, wird er sterben.

Zu Ozon ebenfalls sehr vereinfacht formuliert:
Sie erinnern sich, dass Ozon nichts anderes als dreiwertiger Sauerstoff ist. Ozon hat einen unangenehmen Geruch und wirkt eingeatmet schon ab einer relativ geringen Konzentration toxisch. Zweiwertigen Sauerstoff können wir nicht nur in der üblichen Konzentration von ca. 21% mit der Atemluft aufnehmen, sondern auch zu 100% in seiner reinen Form. In dieser reinen Form ist er in Bereichen der Medizin und Notfallversorgung oft unverzichtbar. Im Flugzeug fallen in bestimmten Situationen Sauerstoffmasken von der Decke und es gibt sogar vorbeugende therapeutische Anwendungen für Sauerstoff wie z.B. die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Ardenne.

Ozon wirkt in wässrigem Milieu zuverlässig keimabtötend, egal, ob es sich um Bakterien, Viren oder Pilze handelt. Es gibt mehrere Großstädte auf der Erde, die Ozon anstelle von Chlor zur Aufbereitung und Desinfektion ihrer Trinkwasserversorgung verwenden. Dies zum einen, weil sich Ozon sehr leicht aus Sauerstoff herstellen lässt und den menschlichen Organismus in keiner Weise belastet. Auch Ozon lässt sich in der Medizin in vielerlei Hinsicht zum Vorteil der Menschen einsetzen, eben nur nicht per Einatmung. Als die Immunschwäche AIDS aufkam und es mehrere Jahre keinerlei Medikament gegen diese Krankheit gab, konnte ich vielen Patienten mit Ozon-Eigenblutbehandlungen über Jahre hinweg sehr erfolgreich beistehen. Das Ozon hierzu hatte ich in meiner Praxis aus Sauerstoff selbst herzustellen. Ich sage das nicht, um mir irgendwelche Lorbeeren aufzusetzen, sondern um Ihnen einen Nachweis dafür anzubieten, wie simpel es zu Ozonbildung kommen kann und wie wenig dramatisch seine so behauptete Schädigung durch z.B. FCKW ist.

 

 

 

CO2 – Emissionen, Erderwärmung, drohende Klimakatastrophe

Diese in der Gegenwart kontrovers besetzten Schlagworte handle ich gemeinsam ab, da sie direkt zueinander in Beziehung stehen sollen so nach dem behaupteten Motto: Ohne vom Menschen verursachte CO2 – Emissionen keine Erderwärmung, ohne Erderwärmung keine Klimakatastrophe.

Die Universität Stuttgart-Hohenheim führte im Jahr 2007 eine Studie zur Klimahysterie durch und befragte in diesem Zusammenhang alle 293 Experten Deutschlands zu ihrer Meinung pro oder contra menschenverursachter Erderwärmung. Lediglich 133 Wissenschaftler nahmen an der Studie teil. Die Nichtteilnehmer begründeten ihre Ablehnung im Wesentlichen damit, dass sie Nachteile zu erwarten hätten, wenn sie an einer solchen Studie teilnehmen und ihre Meinung äußern würden. Jeder Wissenschaftler, der heute in dieser Frage nicht im Trend liege, katapultiere sich selbst ins existentielle und gesellschaftliche Abseits mit allen Konsequenzen.

Von den 133 Teilnehmenden sprachen sich zwei etwa gleich starke Lager pro oder contra aus. Das lässt den Schluss zu, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Experten eine vom Menschen verursachte Erderwärmung ausschließt. Das Ergebnis der Studie wurde 2008 unter dem Titel „Klimakatastrophe oder Katastrophenklima?“ in Buchform veröffentlicht. Das Resümee der Studie lautet: Die Medienlandschaft hat durch unsachgemäße Berichterstattung auf breitester Ebene unzutreffende Aussagen als gesichertes Wissen manifestiert und ein Klima heraufbeschworen, demzufolge sachliche Diskussionen nicht mehr möglich sind.

Abgesehen vom Ergebnis dieser Studie hat es für mich einen unguten Beigeschmack, wenn Wissenschaftler danach befragt werden, welcher Meinung sie sind. Entweder wissen sie oder sie wissen nicht. Es würde den Rahmen dieses Berichts sprengen, wenn ich jetzt zu erklären versuchte, wie Wissenschaft ganz allgemein zustande kommt. Wissenschaft ist nach meiner Beurteilung, wenn die NASA sagt, dass der Mars-Rover nach 253 Tagen seines Fluges durch das All um 20.11 Uhr auf dem Mars landen würde und die Sonde, wie geschehen, um 20.35 Uhr mit ein paar Minuten Verzögerung tatsächlich landete, für die die NASA dann auch noch eine plausible Erklärung hatte.

Wissenschaft ist gewiss nicht, wenn der IPCC sagt, dass der Meeresspiegel infolge der Erderwärmung um 9 bis 94 cm steigen könnte. Erstens „könnte“ und zweitens „9 bis 94 cm“. Ja, was nun? 9 oder 23 oder 67 oder 94 cm oder gar nicht? Da kann ich gleich im Kaffeesatz lesen lassen. Abgesehen davon behaupten die Herren Schellnhuber und Rahmstorf in ihrer Eigenschaft als oberste Klimaberater der Bundesregierung einen Anstieg des Meeresspiegels von 7 bis 30 m (sic!). Auf diese beiden Herren komme ich an anderer Stelle noch zu sprechen.

Im Jahre 2007 wurde US-Präsident Bush von 17.000 weltweit aktiven Forschern und Wissenschaftlern aufgefordert, jenem Wahnsinn namens Kyoto-Protokoll um keinen Preis zuzustimmen. Dem gegenüber verlangten Befürworter der Hysterie allen Ernstes die Einrichtung eines Tribunals, das die „Klimaleugner“ als Verbrecher gegen die Menschheit analog den Leugnern des Holocaust aburteilen und aus dem Verkehr ziehen soll.

Der Umwelt-Journalist George Monbiot ließ am 31.10.2007 im The Guardian“ verlauten:
„Jeder Mensch sollte eine jährliche Quote von CO2 gratis bekommen. Er würde sie mit dem Kauf von Gas, Elektrizität, Benzin, Eisenbahn- und Flugtickets verbrauchen. Genügt ihm das nicht, müsste er sich den Rest von jemand zukaufen, der seine Quote nicht aufbraucht. Findet er niemanden, wäre das eben zu sanktionieren…
Wann immer jemand in Bangladesch als Folge von Überflutung ums Leben kommt, sollte einer der Chefs einer Fluggesellschaft aus seinem Büro herausgezerrt und ertränkt werden…“

Da ich mich aus unqualifizierten Hetzkampagnen heraushalten möchte, muss ich fairerweise ergänzen, dass der gleiche Herr Monbiot nach dem durch Hacker aufgeflogenen CRU-Skandal öffentlich erklärte, dass er aufgewühlt und zutiefst erschüttert über diese Entdeckungen wäre. Auch auf diesen Skandal komme ich noch zu sprechen.

Maurice Strong, der Stellvertreter des UNO-Generalsekretärs, fragte auf Klimakonferenzen mit ihren Tausenden von Teilnehmern aus aller Welt wiederholt:
„Besteht die einzige Hoffnung für unseren Planeten nicht darin, dass die industrialisierte Zivilisation zusammenbricht? Ist es etwa nicht unsere Pflicht, das umzusetzen?“

Prof. Dr. Stephen Schneider vom IPCC:
„Um die öffentliche Aufmerksamkeit zu erringen, müssen wir erschreckende Szenarien entwerfen und mit vereinfachten und dramatischen Feststellungen an die Öffentlichkeit gehen. Eventuelle Zweifel sollten wir am besten überhaupt nicht oder nur am Rande erwähnen. Jeder von uns Forschern muss selbst entscheiden, inwieweit er eher ehrlich oder effektiv sein will.“

Prof. Dr. Helmut Markl, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zu Förderung der Wissenschaften, erklärte anlässlich der Expo im Rahmen seines Vortrags:
„Es ist nicht zu bestreiten, dass es auch in der Wissenschaft –häufiger als uns Wissenschaftlern lieb ist- Lug und Trug gibt, nicht nur fahrlässige Schlamperei, sondern wirklich absichtsvollen Betrug. Dass Wissenschaft ohne Lüge und Betrug nicht existieren kann, ist allerdings gar nicht so schlimm, weil Wissenschaft als wahrheitsanstrebendes System dadurch niemals nachhaltig zerstört werden kann. Die Fähigkeit zu Lug und Trug ist jedoch keine Fehlentwicklung oder Verfallsentscheidung des Menschen, sondern Grundbestand seines Wesens zur Optimierung seines Nutzens zu Lasten anderer…“

Ist dem noch etwas hinzuzufügen? Ich meinte zunächst nein, das sagt fast alles. Zunächst war ich geneigt, dieser fatalen Äußerung zuzustimmen, da es sich bei anderen Wissenschaften nicht anders verhält, wenn man da ein bisschen in die Tiefe geht. Mich haben jedenfalls meine Erkenntnisse zu Archäologie, Paläontologie, Evolutionstheorie, Medizin, aber auch zu den Geisteswissenschaften Theologie, Philosophie und Psychologie beim tieferen Hinterfragen ganz schön verunsichert, wollte ich alles zuvor Gelernte doch nicht einfach über Bord werfen. Jedenfalls beurteile ich zum einen die Fähigkeit zu Lug und Trug etwas anders als Herr Markl und zum andern kam mir doch auch noch eine weitere Aussage des bereits erwähnten IPCC- Leitautors Ottmar Edenhofer in den Sinn:

„Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.“

Diese Aussagen geben klar zu erkennen, um was es wirklich geht und dass da jedes Mittel zur Durchsetzung dieses Zieles recht ist. Umweltschützern und Grünen mangelt es offensichtlich an der Fähigkeit, diese Absichten zu erkennen.

 

Wie kam es überhaupt zu dieser Klimadiskussion?

Wie schon erwähnt vertraten etliche Wissenschaftler anfangs der 70er-Jahre die Auffassung, dass die Erde vor einer neuen Eiszeit stünde und hierfür der Anstieg des CO2 verantwortlich wäre. Als Beweis wurde angeführt, dass sich das Klima in den zurückliegenden 30 Jahren deutlich abgekühlt habe und im gleichen Zeitraum die CO2 – Konzentration gestiegen sei wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Dieser Auffassung widersprach der schwedische Klimatologe Bert Bolin. Er behauptete, dass die Erde vor einer neuen Warmzeit stehe, da der Anstieg von CO2 mit einer zeitlichen Verzögerung auch zu einem Anstieg der Temperatur führe. Weitere Wissenschaftler schlossen sich der Aussage von Bert Bolin an, wodurch gegensätzlich blieb, ob die Erde vor einer Abkühlung oder einer Erwärmung stehen würde. Einigkeit bestand aber darin, dass für die bevorstehende Klimaänderung der Anstieg des CO2 ursächlich sei und man deshalb so oder so gegen dieses schädliche Gas vorzugehen habe. Dem widersprachen und widersprechen noch immer andere Wissenschaftler, indem sie zu belegen versuchten, dass das CO2 im ermittelten Anstieg überhaupt keinen Einfluss auf das Klima haben könne. Aber die Geburtsstunde der Klimakatastrophe war damit unverrückbar gekommen. Uns Normalbürgern werden damit extrem gegensätzliche „wissenschaftliche“ Aussagen präsentiert, alle mit entsprechenden „Beweisen“ unterlegt.

James Hansen, Berater von Al Gore, weltweit anerkannter Klimaexperte und Begründer der Treibhaustheorie, prognostizierte dann anfangs der 80er-Jahre einen Temperaturanstieg innerhalb der nächsten 10 Jahre um mindestens 0,35 C°. Als sich nach 10 Jahren ein von vielen Wissenschaftlern auch noch angezweifelter Anstieg von lediglich 0,11 C° zeigte, sagte Hansen, dass zuverlässige Vorhersagen schlicht nicht möglich seien und unterließ er jede weitere Prognose. Da Al Gore sich inzwischen in die drohende Klimakatastrophe verliebt hatte und sie, aus welchen Gründen auch immer, eigenmächtig weiterverfolgte, trennte sich Hansen von ihm.

Stichwort Al Gore:
Er bewohnt ein Haus mit 950 qm Wohnfläche und verbraucht jährlich rund 220.000 kw/h Strom, das etwa Zehnfache seiner durchschnittlichen Mitbürger. Sein sensationslüstern aufgemachter Film „Eine unangenehme Wahrheit“ darf an englischen Schulen gerichtlich verboten nicht mehr aufgeführt werden, in Deutschland wird er bejubelt. In seiner Dankesrede für den Nobelpreis verglich er die drohende Klimagefahr für die Welt mit der Gefahr, die zu Zeiten Hitlers bestanden habe. Alle hätten die von Hitler ausgehende Bedrohung erkannt, aber niemand habe etwas dagegen unternommen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon stimmte dieser dramatischen Schilderung nachdrücklich zu. Dies ist für mich etwas befremdlich, da man meiner Meinung nach erst einmal fundierte Kenntnisse über einen Sachverhalt haben sollte, ehe man einer Aussage zustimmt oder sie ablehnt. Jedenfalls weiß fast niemand, dass Al Gore zusammen mit David Blood (von Goldman Sachs) 2004 den Londoner „Generation Investment Fund“ gründete, der sich hauptsächlich mit dem Handel von CO2 – Emissionszertifikaten befasst. Der Daily Telegraph“ schrieb hierzu: „Al Gore hat den Trend erkannt, der Handel mit CO2 – Zertifikaten ist das heißeste Geschäft.“

1988 wurde der IPCC gegründet, dessen Gründungsmitglied und Vorsitzender für 10 Jahre der bereits genannte Schwede Bert Bolin war. Der IPCC veröffentlicht seit 1990 in regelmäßigen Abständen seine Lageberichte zur Klimasituation und stützt sich hierbei nach seiner Aussage auf die Daten von regelmäßig ca. 2.500 Wissenschaftlern weltweit, sodass nach außen der Eindruck entsteht, dass der Bericht das einheitliche Ergebnis wissenschaftlicher Intensivarbeit sei.

Zunächst schloss der IPCC unter der Leitung von Bert Bolin rundweg aus, dass der Anstieg des CO2 ursächlich für die Erderwärmung sein könnte. Diese Aussage revidierte er jedoch im Laufe der Zeit und der unter seinem Vorsitz verfasste zweite Bericht des IPCC von 1995 ist ein Skandal für sich. Bert Bolin ließ den ihm vorgelegten Bericht der Wissenschaftler so verändern, dass das Gegenteil dessen herauskam, was die Wissenschaftler tatsächlich formuliert hatten:

Vorher:
„Keine der zitierten Studien hat klare Anzeichen dafür gezeigt, dass die beobachteten Klimaänderungen auf ein Ansteigen der Treibhausgase zurückzuführen sind.“

Nachher:
„Trotzdem ergibt sich unter Abwägung der Hinweise ein erkennbarer menschlicher Einfluss auf das globale Klima.“

Die Klima-Wissenschaft wurde spätestens ab da zum Instrument diktatorischer Politik und die wirklichen und scheinbaren Experten polarisierten sich zunehmend.

2003 wurde dann unter Bezugnahme auf den IPPC-Bericht vom Jahre 2001 erstmals und ganz offiziell verkündet, dass menschlich verursachtes CO2 als Ursache für den Temperaturanstieg nicht mehr ausgeschlossen werden könne. Umweltminister Trittin nannte diese Behauptung damals noch Quatsch, von dem überhaupt nichts erwiesen sei. Im Bericht von 2007 ist dann schon erwiesen, dass anthropogenes CO2 die alleinige Ursache für die Erderwärmung sei, andere Ursachen hierfür nicht eruiert werden konnten, ein Temperaturanstieg von 0,2°C bereits eingetreten wäre und umgehend alles getan werden müsse, um einen Temperaturanstieg von mehr als 2°C in diesem Jahrhundert zu vermeiden. Entsprechende Beschlüsse sollten im November 2009 in Kopenhagen unter Mitwirkung aller Staaten (damals 193) gefasst werden.

Dass die Klimakonferenz in Kopenhagen entgegen aller Beschönigungsversuche gründlich scheiterte, wissen Sie vermutlich noch. Dass sie nicht aus Gründen der Vernunft, sondern schlicht aus finanzieller Gier der anscheinend bedrohten Länder scheiterte, ist vielleicht weniger bekannt. Ich habe das Scheitern jedenfalls mit einerseits großer Erleichterung, andererseits aber auch doch mit recht gemischten Gefühlen zur Kenntnis genommen.

Wenige Tage vor Kopenhagen ist es Hackern gelungen, ins Internet der CRU einzudringen und mehrere Tausend Mails abzufangen. Diesen Mails ist zu entnehmen, dass die CRU (Climate Research Unit) in Zusammenarbeit mit dem IPCC und diversen konformen Wissenschaftlern längst darum weiß, dass sich das Klima seit zehn Jahren ununterbrochen abkühlt und die vorhandenen Daten deshalb so verändert werden müssen, dass die Erderwärmung weiterhin behauptet und „bewiesen“ werden kann. Die CRU ist Hauptlieferant klimarelevanter Daten für den IPCC. Ihr Direktor Phil Jones hatte sofort zurückzutreten. Er räumte am 4.1.2010 schließlich ein, dass die behauptete Erwärmung nur auf ca. 10% der Erdoberfläche der nördlichen Halbkugel beobachtet worden sei. Dr. Ben Santer, damaliger Leitautor des IPCC, gab am 19.12.2009 zu, dass er jene Teile aus dem Bericht des IPCC gelöscht habe, die einen vom Menschen verursachten Klimawandel verneint hätten.

Tatsache ist, dass namhafte Wissenschaftler den IPCC wiederholt darauf hingewiesen hatten, dass sie die von diversen Kollegen behauptete Tendenz einer Erderwärmung nicht bestätigen könnten. Es hätten sich im Gegenteil deutliche Anzeichen für eine immer noch andauernde Abkühlung des Klimas ergeben, die nun schon seit zehn Jahren beobachtet werde. So wäre z.B. das Jahr 2008 das kälteste der vergangenen 50 Jahre gewesen. Auch habe sich die Eisdecke der Arktis in den letzten drei Jahren wieder erheblich vergrößert. Entgegen jedem behaupteten Temperaturanstieg hatten kanadische Wissenschaftler ermittelt, dass in den letzten zehn Jahren ein signifikanter Abfall der Temperatur von immerhin 0,2° C stattgefunden habe, womit auch die Eisflächenzunahme der Arktis plausibel wurde.

Der Climategate, so wird der Klimaschwindel analog zum seinerzeitigen Watergate-Skandal bereits genannt, hat im Frühjahr 2010 gemäß Spiegel (Ausgabe 2/2010) eine weitere Enthüllung erfahren. Indische Forscher hatten berichtet, dass die Gletscher des Himalajas bis zum Jahre 2350 abschmelzen könnten, wenn sich eine Erderwärmung wie behauptet einstelle. Aus dem Jahr 2350 wurde beim IPCC unter der Verantwortung von Prof. Dr. Rajendra Pachauri, dem seit 2002 Vorsitzenden des IPCC, das Jahr 2035, was in der Folge Herrn Pachauri zwar mächtig unter Druck brachte, letztlich aber keinerlei Konsequenzen nach sich zog. 2014 beschuldigte ihn eine Mitarbeiterin der sexuellen Belästigung und Bedrohung. Anfang 2015 musste der Herr Pachauri von seinem Amt zurücktreten. Ein Strafverfahren gegen ihn läuft noch, er befindet sich nur gegen Kaution auf freiem Fuß.

Wem das noch nicht reicht, der möge sich das Ergebnis der Recherche der kanadischen Journalistin Donna Laframboise etwas näher ansehen. Frau Laframboise befasst sich seit Jahren mit der Arbeit des IPCC und koordinierte 2010 eine umfassende Untersuchung aller 18.531 Quellen des 4. IPCC-Sachstandberichts vom Jahre 2007. Bitte lesen Sie diese Recherche nicht im Stehen, die Ergebnisse könnten Sie umhauen. Im Übrigen sollten Sie gehört haben, dass der IPCC von seinen Mitgliedern, also den Staaten dieser Welt, finanziert wird. Die mit Abstand bedeutendsten Zahler waren und sind die USA, die Schweiz, Japan, und, wie könnte auch anders sein, Deutschland.

Jochen Marotzke, der Direktor des Max-Planck-Institutes für Meteorologie in Hamburg, sagte am 16.11.2009 im Spiegel: „Wir wissen nicht so recht, warum sich diese Stagnation des Temperaturanstiegs gerade abspielt.“

Demgegenüber behauptet Prof. Dr. Stephan Rahmstorf weiterhin einen bereits eingetretenen Temperaturanstieg von 0,2° C, die Kollegen also nicht richtig messen können, was den bereits zitierten Jochen Marotzke zur Äußerung veranlasste: „Ich kenne keinen seriösen Kollegen, der leugnen würde, dass es in den letzten zehn Jahren nicht wärmer geworden ist.“ Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil:

Herr Rahmstorf hatte 1999 den höchstdotierten Umweltpreis für seine Aussage erhalten, dass die Erde vor einer neuen Eiszeit stehe und der Golfstrom versiegen könne. Es habe schon Zeiten gegeben, zu denen die Arktis nicht vereist, sondern tropischen Klimas war und es von großer Bedeutung wäre, wenn sich die jetzt schon mächtig vereiste Arktis noch weiter ausdehne. Seine Prognose wurde von anderen Wissenschaftlern 2006 endgültig widerlegt. Heute ist sein Szenario das der bevorstehenden Erderwärmung, für das er wieder Preise und Auszeichnungen erhielt und auch für dieses Szenario musste 2012 wieder das einstmals tropische Klima der Arktis herhalten. Dass die Arktis einst tropischen Klimas war, trifft unzweifelhaft zu, da dies archäologische Funde bei Spitzbergen eindeutig belegen (Korallen, Kohlenflöze u.a.) oder noch viel eindrucksvoller die Funde von Eduard von Toll 1895 auf den Neusibirischen Inseln, die nebenbei die ganze Erdgeschichte auf den Kopf stellen. Der gleiche Herr Rahmstorf sagte nicht nur einmal, dass jemand von Klima nichts verstanden habe, wenn sich die Temperatur bis zum Ende des ersten Jahrzehnts nicht um mindestens 0,2° C erhöht habe, Hunderte von Studien und Modellen dann falsch wären und man bei Wetter und Klima von vorne anfangen müsse. Nachdem bekannt wurde, dass der Temperaturanstieg nicht stattfand, sondern sich eine Abkühlung in gleicher Höhe nachweisen ließ, sagte Herr Rahmstorf im FOCUS (Ausgabe 2/2010), dass ein Zeitraum von zehn Jahren nicht ausreiche, um verlässliche Prognosen abgeben zu können.

Herr Rahmstorf war auch Leitautor für den Bericht des IPCC von 2007 mit seinen haarsträubenden Feststellungen. Er ist ferner zusammen mit dem Gründer des PIK (Potsdamer Institut für Klima), Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber, auch Mitglied des WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen). Noch im WBGU-Bericht von 1997 ließen diese beiden Chefberater von Frau Merkel verlauten, dass ein Einfluss des Anstiegs von CO2 auf das Klima nicht nachweisbar sei.

In der Sendung Quarks vom 8.12.2009 vertrat Herr Rahmstorf die Auffassung, dass er bis zum Ende dieses Jahrhunderts mit einem Anstieg der Temperatur um 4,5°C rechne, was zu Folgen unvorstellbaren Ausmaßes führe wie z.B. zu einem Anstieg des Meeresspiegels um 7 m, weshalb sofort alles zur Verhinderung eines Temperaturanstiegs über 2°C getan werden müsse. Der gleichzeitig anwesende Herr Trittin pflichtete ihm bei, jener Herr Trittin, der in seiner Eigenschaft als Umweltminister im Jahre 2003 das Kyoto-Protokoll für Quatsch erklärte.

Stephan Rahmstorf zusammengefasst:
1999 droht eine neue Eiszeit, wenig später eine Erwärmung um mindestens 0,2°C bis zum Ende des ersten Jahrzehnts, bis zum Ende des Jahrhunderts um 4,5°C. Wer das bezweifle, habe von Wetter und Klima nichts verstanden. Der Anstieg ist nicht eingetreten, im Gegenteil, aber alle anderen und sich im Gegensatz zu Herrn Rahmstorf auf Fakten der Vergangenheit und Gegenwart und nicht Computermodelle der Zukunft Stützende haben nicht korrekt gemessen und schließlich reichen zehn Jahre nicht mehr zur Abgabe einer Prognose. So ganz nach dem Motto: Alle meine Brüder heißen Emil, außer Franz, denn der heißt Karl. Ist das Wissenschaft?

Herr Schellnhuber, Gründer und Leiter des PIK, Vorgesetzter von Herrn Rahmstorf und in Klimafragen oberster Berater von Frau Merkel, behauptet, dass die bereits im Gang befindliche Erderwärmung zu einem Anstieg des Meeresspiegels von 7 bis 30 m führe, wenn sie nicht gestoppt werde und man heute durchaus in der Lage sei, ein Erdsystemmanagement zu betreiben, das solche Klimaveränderungen und die daraus folgenden Katastrophen verhindere.

Für ihn besteht kein Zweifel, dass nur das anthropogene CO2 die Ursache des drohenden Unheils ist und er geht davon aus, dass man dieses in die Erdkruste pressen und so entsorgen könne. Auf die Frage von kritischen Wissenschaftlern, ob das nicht recht abenteuerlich wäre und uns das ganze Zeug nicht eines Tages per gewaltiger Explosionen oder riesigen Tsunamis um die Ohren fliegen könne, meinte er, dass man das nicht wisse, solange man es nicht versucht habe. Ist das etwa seriöse Wissenschaft? Die diesbezüglichen Probebohrungen großen Stils sind in Polen und in der Nordsee bereits im Gange, zumindest in der Region Kattowitz wird seit 2004 CO2 bereits in den Untergrund gepresst. Dies, obwohl kritische Wissenschaftler nicht nur fragten oder Bedenken äußerten, sondern bereits nachwiesen, dass es aufgrund solcher Aktivitäten fast zwangsläufig zu Erdbeben kommen wird. Auch zu diesem Punkt ein Beispiel:

Im Jahre 1962 wollte das US-Militär allerlei „unangenehme Rückstände“ (Giftgase, Bio- und chem. Waffen usw.) in einem 4.000 m tiefen Bohrloch „entsorgen“. Pro Minute wurden 800 l Flüssigkeit in das Loch gepresst und schon nach kurzer Zeit stellten sich in der zuvor erdbebenfreien Umgebung immer häufiger und immer heftigere Beben ein. Als sich nach Einbringung von gerade mal 600.000 cbm Flüssigkeit bereits 710 Beben ereignet hatten, musste das Verfahren eingestellt werden. 600.000 cbm sind nicht der Rede wert im Vergleich zu den Volumina, die im Rahmen von geplanter CO2 –Verpressung anstehen.

 

Ehe ich daran gehe, die Erderwärmung, den behaupteten Treibhauseffekt und das dem Vernehmen nach gar so schlimme CO2 noch etwas näher zu betrachten, biete ich Ihnen zwischendurch zur Entspannung ein paar Fakten, die etwas mit erwiesener Geschichte, wieder einem bisschen menschlichem Verstand und nichts mit abstrakten Klimamodellen zu tun haben. In diesem Zusammenhang sollten Sie lediglich wissen, dass es im Holozän (das ist der Zeitraum der vergangenen etwa 10.000 Jahre) wiederholt Phasen gab, wo es auf der Erde deutlich höhere und niedrigere Temperaturen gab, als sie uns heute Sorgen machen. Zwischen den Klimahysterikern und deren Gegnern besteht in diesem Punkt Einvernehmen. Fragen die Gegner der Hysterie dann die Befürworter, wie das zu erklären sei, da menschliches CO2 damals ganz gewiss keine Rolle gespielt haben könne, ist die Antwort regelmäßig, dass man das nicht wisse. Basta. Der zentralen Frage, inwieweit CO2 und Temperaturerhöhung miteinander zu tun haben könnte, wird also nicht wissenschaftlich auf den Grund gegangen, sie wird lediglich in sattsam bekannter Weise arrogant und ignorant einfach übergangen und stattdessen mittels stereotyper Wiederholung unhaltbarer Behauptungen ersetzt.

Durch diese Ignoranz ist aber der Widerspruch zwischen Klimamodell und menschlichem Verstand keinesfalls geklärt, der fortbesteht, wenn man eben ein bisschen mitdenkt. Wenn es im Holozän im Vergleich zu heute nur eine wesentlich niedrigere Konzentration von CO2 tatsächlich gegeben haben soll, was hat dann wiederholt zum unbestritten deutlichen Anstieg der Temperatur geführt?

Die Römer hatten während ihrer Herrschaft in Europa die Alpen regelmäßig in Sandalen zu überqueren. Keiner ihrer meist exakten Aufzeichnungen sind irgendwelche Hinweise zu entnehmen, dass Eis oder Schnee ein Hindernis gewesen wären. Auch für Hannibal mit seinen Elefanten waren Eis und Schnee offensichtlich kein Problem.

Es gibt von Seefahrern (Piri Reis u.a.) verfasste Landkarten aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die die Antarktis und Grönland eisfrei zeigen. Selbst die Karte des Philippe Buache von 1737 zeigt die Antarktis noch eisfrei. An der Echtheit der Karten besteht kein Zweifel, Satellitenaufnahmen bestätigten ihre Richtigkeit, Sie können sie im Internet einsehen.

Die Antarktis ist nicht etwa ein vereistes Inselchen am Südpol unserer Erde, sondern ein Kontinent von etwa 14 Mio. qkm Festland und weiteren ca. 10 Mio. qm ins Meer ragender Eisflächen und damit größer also Europa und Australien zusammen. Auch sie kühlt sich seit 1979 ab mit der Folge, dass ihre Eismasse jährlich um 27 GT zunimmt. Lediglich auf der südlichen Halbinsel ist die Temperatur im üblichen Rhythmus ihres Wechsels wieder einmal von minus 39 Grad auf minus 28 Grad gestiegen. Wegen dieser Eiszunahme brechen schon aus statischen Gründen immer wieder größere Eismassen ab, die dann im Meer treibend von Umweltschützern als Folge der Erderwärmung angeprangert werden, ein Beispiel mehr für die manchmal handgreifliche Dummheit ihrer Argumente.

Dass die Eismassen der Antarktis laufend zunehmen, ist an sich selbstverständlich, da die Wassermassen des abschmelzenden Eises der Arktis ja irgendwo bleiben müssen. Die im Meer befindliche Eisfläche der Arktis soll lange Zeit ca. 8 Mio. qkm betragen haben und bis zum Jahre 2011 auf etwas unter 4 Mio. qkm abgeschmolzen sein. Haben Sie je davon gehört, dass deshalb der Meeresspiegel irgendwo auf der Welt angestiegen ist? Das hätte doch der Fall sein müssen, wenn an den von den Klimahysterikern selbst angekündigten Prognosen nur ein Funken Wahrheit wäre. Oder haben Sie jemals davon gehört, dass sich die Eisfläche im Jahre 2012 wieder auf etwas über 4 Mio. qkm ausdehnte und im Jahre 2013 über 5 Mio. qkm betrug und der Meeresspiegel deshalb abgesunken ist? Eine Verminderung der CO2 –Konzentration konnte in diesem Zusammenhang nirgendwo ermittelt werden.

Im 13. Jahrhundert entstand in Süd-Amerika das Inkareich. Als Zeitpunkt seines Untergangs gilt das Jahr 1572, in welchem sein letzter Herrscher von den Pizzaro-Nachfolgern hingerichtet wurde. Die Ruinen von Machu Pichu in 2.450 m Höhe sind heute eine Touristenattraktion. Es ist noch immer erkennbar, dass die Inkas auf mühevoll angelegten Terrassen Ackerbau betrieben und noch in Höhen von 3.000 m Mais, Kartoffeln und Gemüse anbauten. Ackerbau in vereister Höhe?

Im Jahre 985 herrschte auf Grönland und Island Erik, der Wikinger. Zu dieser Zeit war Grönland eisfreies Grünland, daher der Namen. Sein Sohn segelte durch die eisfreie Nord-Ost-Passage nach Alaska. Heute soll dem Vernehmen nach das Eis Grönlands drastisch abschmelzen. Geht man dieser Pauschalaussage auf den Grund, trifft zu, dass das Eis tatsächlich abschmilzt, dies jedoch nur bis zu einer Höhe von ca. 1.500 m im Volumen von 2 cm pro Jahr. In den Höhen darüber nimmt es jährlich um 6,4 cm zu. Im Mittel steigt es um 5,5 cm pro Jahr.

Um 1000 n.Chr. war es wiederholt so warm, dass z.B. selbst große Flüsse wie der Rhein und die Donau austrockneten. In Köln konnten die Bürger trockenen Fußes den Rhein überqueren, in Regensburg konnten die Fundamente der steinernen Brücke gelegt werden, die erst dadurch errichtet werden konnte und noch heute besteht.

Island liegt immer noch auf den geographisch und klimatisch gleichen Breitengraden wie Grönland und auf ihm befindet sich mit dem Vatnajökull der größte Gletscher Europas. Seine Seitenarme haben sich in den letzten zehn Jahren um mehr als 12 km vorgeschoben. Gewaltige Mengen des vorgeschobenen Eises brechen immer wieder ab ins Meer, heute publikumswirksam als Hinweis auf die Erderwärmung missbraucht. Dieser Vorgang wurde mir in der Schule noch zutreffend als das Kalben von Gletschern vermittelt, heute ist er eine Katastrophe. Ein Gletscher, der schmilzt, zieht sich zurück und schiebt nicht Eismassen vor sich her, die er irgendwann nicht mehr halten kann.

1991 wurde am Tisenjoch in den Ötztaler Alpen in 3.210 m Höhe die mumifizierte Leiche eines Mannes gefunden, der unter dem Namen Ötzi Berühmtheit erlangte. Die Mumie soll etwa 5.300 Jahre alt sein, was aber von etlichen Wissenschaftlern als zu hoch angesetzt beurteilt wird. Der Untersuchung zufolge soll der Mann am Fundort, einer zum Zeitpunkt seines Todes grünen Wiese, verstorben sein. Eine grüne Wiese in 3.210 m Höhe?

In den Jahren 2003 – 2005 wurden am Schnidejoch im Berner Oberland in 2.756 m Höhe Funde gemacht, die dem 15. Jahrhundert und noch früheren Epochen unserer Zeitrechnung zuzuordnen sind und denen zufolge das Joch nicht nur im Mittelalter ein eisfreier Alpenübergang war.

Inkareich, Ötzi, Schnidejoch: Alles in rund 3.000 m Höhe. Welche Temperaturen müssen da geherrscht haben? Sicherlich wesentlich höhere, als uns heute die Klimahysterie als Schreckgespenst an die Wand malt. Wir können nur froh sein, dass diese Wärmeperiode wieder vorüber ging, da ansonsten tief im Meer versunkene Städte wie Hamburg, London, Kopenhagen, Amsterdam, Lissabon, Marseille, Rom, Venedig, Athen, Alexandria, Karthago, Istanbul, Bombay, Shanghai usw. nicht wieder hätten auftauchen können, Städte, die von sich behaupten, vor 1000, 2000 oder mehr Jahren gegründet worden zu sein. Ich vermochte auch keinerlei Nachweise darüber zu finden, dass diese Städte während dieser Wärmeperiode aufgrund des abgesunkenen Meeresspiegels tief im Landesinnern gelegen hätten. Komisch auch, dass sie wegen des inzwischen abgeschmolzenen Eises der Arktis, Antarktis, Grönlands und vieler Gletscher noch nicht wieder versunken sind.

Im Jahre 2008 stieß der Berner Glaziologe und Geologe Prof. Christian Schlüchter am Tschierva-Gletscher im Engadin während seines Gletscher-Kontrollgangs auf einen Baumstamm, der bisher vom Gletscher eingeschlossen war und soeben frei gegeben wurde. Schlüchter schnitt Proben des Stammes heraus, untersuchte sie und ließ sie auch von Kollegen in Innsbruck untersuchen, weil er seinem Untersuchungsergebnis einfach nicht glauben wollte. Es wurde ein Alter von rund 8.000 Jahren ermittelt, woraus geschlossen werden konnte, dass das Gebiet der heutigen Tschierva-Gletscherzunge eisfrei und Baumwachstum möglich war und Temperaturen herrschten, die in kein Klimamodell der Gegenwart passen. Ich erinnere mich, dass diese Entdeckung 2008 von 3SAT gesendet wurde, könnte mich aber irren.

Besorgen Sie sich doch bei weitergehendem Interesse ein Exemplar der Jubiläumsausgabe „Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung“, um elementare Unterschiede zwischen politischer Klimaplanung und tatsächlichen natürlichen Ereignissen der Vergangenheit und Gegenwart speziell im Kapital „Christian Schlüchter“ recht plausibel vermittelt zu erhalten. Schlüchter berichtet u.a., dass am 31.7.2012 in Fiesch am Fuße des abschmelzenden Aletschgletschers in Sorge und Angst um den Wasserschwund eine Prozession stattgefunden habe. Zuvor hatte jedoch der Papst ein Gelübde der Fiescher aus dem Jahre 1648 für nichtig zu erklären, auf dessen Grundlage damals gegen den Vorstoß des Gletschers gebetet wurde, der Fiesch bedrohte:
www.alpinfo.ch oder Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung, Stadelhoferstraße 42, CH-8001 Zürich.
Nein, ich erhalte für diesen Hinweis keine Vergütung.

Auch die ARD berichtete am 18.11.2008 um 23.30 h unter „Alpendämmerung“ von diesem Fund, BR am 7.12.2009. Schlüchter hatte im Juni 2013 mit Der Bund (das ist eine angesehene Zeitung in der Schweiz) ein Interview zum gleichen Thema, das die Zeitung am 11.6.2013 veröffentlichte und das in der Folge „zerrissen“ wurde. Jene, die den Bericht attackierten, benannten als ihre Zeugen den IPCC und Leute wie Rahmstorf, Latif usw., also exakt jene Institution und Wissenschaftler, zu denen ich Ihnen in diesem Report vermutlich bereits hinreichend berichtete.

Vielleicht ist Ihnen Johann Peter Hebel bekannt. Er lebte von 1760 bis 1826, war Lehrer an einem Gymnasium, Dichter, Pastor und Herausgeber des Rheinländischer Hausfreund mit vielen köstlichen Geschichten und Berichten. Hebel war kein Klimaexperte und konnte auch nicht wissen, dass ich ihn einst wegen Klimas zitieren würde. Als es im Winter 1806 wieder einmal so warm war, dass man an Weihnachten Erdbeeren essen konnte und ihn seine Mitmenschen besorgt fragten, was es mit dieser Wärme auf sich habe, beruhigte er sie mit dem Hinweis, dass das auch früher schon der Fall gewesen wäre, ganz gewiss wieder einmal so käme und nannte ihnen als Beispiele:

Im Jahre 1289 war es um Weihnachten so warm, dass die Jungfrauen Kränze von Veilchen und Kornblumen trugen;

1420 war der Winter so warm, das die Bäume im folgenden März schon verblühten;

1538 konnten sich die Knaben und Mädchen schon im Winter im Freien küssen, weil bereits an Weihnachten die Bäume blühten;

Im Januar 1572 schlugen die Bäume aus und im Februar brüteten die Vögel;

1585 wurde an Ostern das Korn geschnitten;

Im Januar 1617 und 1619 waren schon die Lerchen aus dem Süden zurückgekehrt;

1722 hörte man schon im Januar auf, die Stuben zu heizen;
Der letzte warme Winter vor 1806 war 1748. Da trieben am Stephanstag die Bäume aus.

Hebel berichtete auch von Kälteeinbrüchen, die uns schockieren würden, ich verzichte auf deren Aufzählung. Ich begnüge mich damit, Ihnen mitzuteilen, dass der Bodensee in der Zeit von 1076 bis 1963 gemäß gesicherter Dokumentation 23mal ganz oder teilweise zugefroren war.

Damit Sie über eigene Erfahrungen berichten können, empfehle ich Ihnen die Durchführung folgender zwei Tests:

Gehen Sie an einem schönen Tag mit Sonnenschein in einen Wald und nehmen Sie ein Thermometer mit. Messen Sie im Wald die herrschende Temperatur. Gehen Sie am Abend nochmals mit dem Thermometer in den Wald und messen Sie die Temperatur erneut. Zum Zeitpunkt Ihres ersten Spaziergangs betrug die CO2 – Konzentration in der Luft 0,038% oder 0,040%, wie allgemein bekannt ist und hier nicht weiter bestritten wird. Zum Zeitpunkt Ihres zweiten Spaziergangs steigt diese Konzentration um das mindestens 10fache an, weil zum einen die Bäume ohne Sonneneinwirkung keine Photosynthese mehr betreiben und damit der Luft auch kein CO2 entnehmen können und zum andern von abgestorbenen Pflanzen trotzdem unablässig CO2 an die Umgebung abgegeben wird. Sie werden ganz gewiss nicht sterben und auch keinen gesundheitlichen Schaden erleiden, ich übernachtete in meiner Jugend als christlicher Pfadfinder häufig und besonders gerne in Wäldern und habe überlebt. Die Temperatur müsste wegen des dramatisch angestiegenen CO2 –Gehalts der Luft jetzt ebenfalls deutlich angestiegen sein. Können Sie diese Behauptung bestätigen? Ich kroch seinerzeit jedenfalls im Laufe der kühler werdenden Nacht immer tiefer in meinen Schlafsack.

Der zweite Test ist noch einfacher: Nehmen Sie irgendein Gefäß, in das Sie randvoll Wasser eingeben. Fügen Sie nun dem randvollen Wasser und möglichst die ganze Wasserfläche bedeckend Eiswürfel aus Ihrem Kühlschrank hinzu, die das Wasser zum Überlaufen bringen. Lassen Sie jetzt das Gefäß einfach so stehen. Sehen Sie eine Stunde später nach, was aus dem Eis geworden ist. Es ist geschmolzen. Wie hoch steht jetzt das Wasser im Gefäß, das vorher ja randvoll war und sogar überlief? Wenn Sie alles richtig gemacht haben, ist der Wasserstand deutlich sichtbar gesunken. Das Wasser trat nicht weiter über das Gefäß hinaus, es hat nirgendwo zu einer Überschwemmung geführt. Jetzt verstehen Sie viel leichter, warum schmelzendes Eis der Arktis oder Antarktis niemals zu einem Anstieg des Meeresspiegels führen kann. Fast die Hälfte des Eises der Arktis schwimmt im Wasser, für die Antarktis gilt das Gleiche.

 

Nach dieser kleinen Exkursion wieder zurück zu den Streitpunkten der Gegenwart. Damit Sie besser verstehen können, um was es da geht, bitte ich Sie, einen Blick auf folgende Graphik zu werfen.

CO<sub>2</sub>-Emissionen Erderwärmung, drohende Klimakatastrophe

Dieser Graphik können Sie entnehmen, wie sich die Atmosphäre und die Luft, die Sie und ich einatmen, zusammensetzen. CO2 ist darin in einer Konzentration von 0,038% enthalten. Die Luft, die wir einatmen, enthält also CO2 in dieser Konzentration. Wissen Sie, dass unsere ausgeatmete Luft CO2 in einer etwa 100mal höheren Konzentration enthält? Eine Konzentration von rund 4% CO2 würde ich für Menschen als Dauerzustand zwar nicht als gesundheitsförderlich bezeichnen, aber wir kommen damit gut zurecht (Klassenzimmer in den Schulen, Versammlungsräume usw.). Erst andauernde Konzentrationen von 10% oder mehr werden problematisch. Denken Sie an Apollo 13: Houston, wir haben da ein Problem.

Stören Sie sich bitte nicht, wenn Sie beim Zusammenrechnen der einzelnen Bestandteile der Luft gemäß dieser Graphik auf 104,5% kommen. Den Wasserdampf habe ich lediglich seiner tatsächlich klimarelevanten Bedeutung wegen mit seinen durchschnittlich 4,5% aufgeführt, er hat keinen Einfluss auf die übrigen 100%. Stören Sie sich auch nicht daran, dass ich mit 5,35% menschlichem Anteil am Gesamt-CO2 einen etwas noch ungünstigeren Wert als den vom IPCC angegebenen ermittelte.

In diesen 0,038% CO2 der Atmosphäre ist alles und der ganze Kreislauf enthalten, der mit diesem Gas zu tun hat, natürlich auch das vom Menschen erzeugte. Der Streit der Experten lässt sich auf den Punkt bringen. Jene, die von einer Erderwärmung wegen des CO2 ausgehen, behaupten, dass sich der CO2 –Anteil inzwischen von 0,038% auf nunmehr 0,040% erhöht habe und diese Erhöhung um 0,002% auf die Menschen zurückzuführen wäre. Jene, die eine menschlich verursachte Erderwärmung nicht nachvollziehen können, widersprechen diesem evtl. tatsächlich möglichen Anstieg bei allen gebotenen Zweifeln nicht rundweg, bleiben aber bei ihrer Aussage, dass weder 0,002% menschlich verursachten Anstiegs, noch 0,040% insgesamt irgendeinen Einfluss auf Erderwärmung oder Klimaveränderung haben können. Die Atmosphäre unterscheidet auch nicht zwischen allgemeinem CO2 natürlicher Herkunft und speziell menschlich erzeugtem. Lassen Sie mich der Tragweite wegen verdeutlichen, um was gestritten wird: Sehen Sie sich nochmals die Graphik an. Dieser zufolge sind in 100.000 Molekülen Luft 38 oder evtl. 40 Moleküle CO2 enthalten. Mit den bisher 38 Molekülen war alles in Ordnung, mit den behaupteten 2 Molekülen mehr soll es zur Katastrophe kommen. Ist das noch plausibel?

Eisbohrkerne der Antarktis sollen belegen, dass während der vergangenen 650.000 Jahre die Konzentration von CO2 nie höher war, als 0,030%. Das ist schon einmal beruhigend, da damit belegt wird, dass es Warmphasen und Eiszeiten ohne Einfluss der Temperatur auf die Konzentration des CO2 in der Atmosphäre gab und der Mensch nicht schuld gewesen sein konnte. Abgesehen davon frage ich mich, wie Eisbohrkerne dies attestieren können, wenn die Antarktis noch vor rund 300 Jahren eisfrei war?

Hierzu ein paar Fragen, die ich Ihnen nicht beantworten kann und mir auch eine gigantische Flut von Fachliteratur teils hanebüchenen Inhalts nicht zu beantworten vermochte:

Wer hat wann, wo und wie ermittelt, dass die ursprünglichen 0,038% denn zutreffen?

Wer hat wann, wo und wie ermittelt, dass heute 0,040% richtig sind?

Diese Fragen sind keine Bagatellen. Immerhin war man sich auf der Klimakonferenz in Paris wenigstens dahingehend einig geworden, erst einmal zuverlässige Messmethoden festlegen zu sollen, ehe man die Erfüllung konkreter Vorgaben fordert.

Die Luft über einem Ozean oder Wäldern enthält gewiss eine andere CO2 –Konzentration als die Luft über einem Industriegebiet oder Kohlekraftwerk. Der Anteil von CO2 in den oberen Schichten der Atmosphäre kann nicht identisch sein mit seinem Anteil auf der Erdoberfläche. Dies schon deshalb nicht, weil CO2 schwerer ist als Luft und deshalb trotz aller atmosphärischer Verwirbelung immer einen Trend nach unten hat. Darf das jetzt irgendwie ausgemittelt werden? Auf welcher Basis bitte schön? Es ist schlicht nicht korrekt messbar, allenfalls rechnerisch zu behaupten. Rein rechnerisch beruht auch die drohende Klimakatstrophe nur auf Computermodellen. Dass die Ergebnisse dieser Modelle stets davon abhängen, welche Eingaben gemacht wurden, versteht sich eigentlich von selbst.

 

Bevor ich mich nun zur Untermauerung meiner Aussagen in Uferlosem ergehe, schlage ich im Interesse einer für Sie noch plausiblen Übersicht vor, von als einigermaßen gesichert geltenden Fakten auszugehen und diese dann nur noch überschlägig zu kommentieren. Diesen Fakten zufolge verfügt die Erde über ein Kohlenstoffvorkommen von 75 Brd.to (75 Millionen Milliarden) Kohlenstoff. Davon sollen rund 800 Mrd.to den uns primär interessierenden CO2 – Kreislauf bilden. Diese 800 Mrd. sind demnach identisch mit den behaupteten 0,038% bzw. 0,040%. Der von Menschen verursachte Anteil an diesen 800 Mrd. betrug laut IPCC lange Zeit 26 Mrd.to, heute soll er 34 Mrd.to betragen, weshalb die bisherigen 0,038% nicht mehr gelten sollen. Diese 34 Mrd.to entsprechen somit einem menschlichen Anteil von 4,35 % am gesamten CO2 von 0,040%. Lassen wir das mal als anscheinend gesichert so stehen.

Von diesen 4,35% entfallen rund 20% auf Industrie, Kraftwerke und Verkehr. Weitere rund 20% auf alle Arten von Heizung, etwa 40% auf die Landwirtschaft und restliche 20% auf Rodung, Atmung, Erosion usw. Jetzt wiederhole ich mich: Ist schon nicht nachvollziehbar, dass 0,040% klimaschädlich sein sollen, dann noch viel weniger, wie es 4,35% von 0,040%, also rund 0,0016%, sein sollen. Und selbst diese 0,0016% würden sich nochmals halbieren, da eine Einflussnahme des Menschen hinsichtlich einer Reduktion des CO2 vernünftigerweise allenfalls auf die beiden erstgenannten Positionen der Verursachung möglich wäre. Oder sollen jetzt auch noch natürliche Vorgänge und die Landwirtschaft abgeschafft werden? Ich habe jedenfalls den Verdacht, dass infolge des gerade nicht bewiesenen Anstiegs der Temperatur wegen des behaupteten Anstiegs des CO2 nun unbedingt weitere Faktoren ins Spiel gebracht werden müssen, um ja nachweisen zu können, dass der Mensch so oder so schuld ist. Stichwort Methan, auf das ich noch zu sprechen komme.

Es ist auch in keiner Weise nachvollziehbar, wie CO2 insgesamt oder der menschliche Anteil davon zu einem Treibhauseffekt führen können oder sollen. Das Wesen eines Treibhauses besteht in der Aufrechterhaltung einer willentlich herbeigeführten und gleichbleibenden Temperatur und hierfür ist Voraussetzung, dass es geschlossen ist. Hätten wir ein Treibhausklima auf der Erde, dürften sich die Nächte nicht abkühlen. Unsere Atmosphäre ist kein hermetisch abgeschlossener Raum, sondern eine Hülle, die tagtäglich vor allem der Sonne, kosmischer Strahlung, großen Umschichtungen und gewaltigen Stürmen (Jet-Strömungen) ausgesetzt ist. Kein einziges CO2 –Molekül kann sich da irgendwo fixieren oder zusammen mit anderen Molekülen eine wärmeabsorbierende Schicht bilden.

Deshalb konnte auch bisher nirgendwo in der Atmosphäre jene CO2 –Schicht ausgemacht werden, die in der Lage wäre, von der Erdoberfläche abstrahlende Wärme zu speichern und wieder zurückzustrahlen. Unsere Erde verfügt, von den ganz natürlichen Ozon-Löchern abgesehen, an mehreren Stellen der Erde über sogenannte Fenster, durch die Wärme ins All entweicht. Eines der größten Fenster befindet sich über der Sahara, in der es tagsüber Temperaturen bis +70° C und nachts regelmäßig Frost gibt. Ist das etwa ein Treibhaus? Gewiss nicht, aber die Ursache dafür, dass erst diese extremen Temperaturunterschiede die mittleren Passatwinde entstehen lassen.

So wenig wie es ein Treibhausklima gibt, gibt es ein globales Klima. Klima wird korrekt definiert als der mittlere Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort über einen Zeitraum von 30 Jahren. Was es gibt, sind Klimazonen wie tropisch, subtropisch, gemäßigt usw., in denen unzählige, sehr unterschiedliche, lokale Wettergeschehen ablaufen. Das Klima Brasiliens ist nun einmal ein anderes als das von Alaska, das der Malediven nicht identisch mit jenem von Tibet. Das auszumitteln und daraus ein globales Klima konstruieren zu wollen, ist gewiss weder wissenschaftlich noch ein Zeichen von Klugheit. Ich erinnere nur an die schon erwähnten unterschiedlichen Verhältnisse auf Grönland und Island. Beide liegen auf den gleichen Breitegraden.

Auf der Erde finden stündlich etwa 3.000 Gewitter mit rund 100.000 Blitzen statt, die täglich eine Energie von etwa 1.000 Hiroshima-Atombomben freisetzen. Das ist Ausdruck gewaltigen Geschehens, auf das wir keinen Einfluss haben. Wir beziehen unser Klima im Wesentlichen von der Sonne. Ein bisschen Sonnenaktivität mehr und wir verschmachten, ein bisschen weniger und wir erfrieren. Ich schließe mögliche Klimaveränderungen dieser Herkunft ausdrücklich nicht aus. Wollen wir jetzt auch noch die Sonne managen?

Ein „Gas“, das mit Sicherheit treibhausrelevant wirkt, ist Wasserdampf. Auch sein Kreislauf ist noch weitgehend unerforscht, weshalb wir auch noch nicht dafür sorgen können, dass Niederschläge ausbleiben oder in gewünschtem Maße erfolgen. Natürlich weiß ich darum, dass insbesondere die USA, China und Russland intensiv daran arbeiten, auch da eingreifen zu können.

Wasserdampf ist in der Atmosphäre in einer Konzentration von durchschnittlich etwa 4,5% enthalten, in der sichtbaren Wolke klar deutlich höher als unter dem blauen Himmel, mehr als 100mal höher als CO2. Je höher seine Konzentration, umso mehr die Niederschläge in Form von Regen oder Schnee. Je wärmer es wird, umso mehr Verdunstung, je mehr Verdunstung, umso mehr Wasserdampf, je mehr Wasserdampf, umso mehr Niederschläge, alles ganz natürlich und vom Menschen nicht beeinflussbar. Wer die Verbrennung fossiler Energieträger verteufelt, ignoriert oder weiß nicht, dass gleichzeitig die gleiche Menge Wasserdampf entsteht. Wasserdampf sind sowohl die Wolken am Himmel, als auch jene plötzlich klimaschädlichen aus den Schornsteinen der Kraftwerke und Fabriken und den Auspuffs der Autos. Sie haben sicher selbst bemerkt, dass es im Sommer unter den Wolken weniger warm ist als ohne sie, dass es im Winter unter Wolken nicht so kalt wird wie ohne sie und nachts bei bedecktem Himmel generell nicht so kalt wird wie bei klarem. Aber so wird Politik gemacht. Mit dem tatsächlich klimarelevanten Wasserdampf würde sich jeder lächerlich machen, der damit eine drohende Klimakatastrophe begründen wollte. Mit etwas, das als Gas bezeichnet werden darf und von dem die weitaus meisten Menschen gar nicht wissen, woher es kommt und wohin es geht und wie bedeutungslos insbesondere der vom Menschen verursachte Anteil wirkt, lassen sich hingegen Schuldgefühle und Panik mühelos erzeugen.
Was ist CO2?

CO2 ist ein kristallklares, geruchloses Gas, das sich molekular aus einem Atom Kohlenstoff und zwei Atomen Sauerstoff zusammensetzt. Alles Lebendige auf dieser Erde besteht im Wesentlichen aus Wasser und diesem Gas. Ohne dieses Gas gäbe es kein Leben auf dieser Erde. Die Pflanzen leben von ihm, indem sie es aus der Luft aufnehmen und mit Hilfe der Sonne auf dem Wege der Photosynthese in Glucose und Sauerstoff umwandeln. Die Glucose brauchen sie für ihr Wachstum, den Sauerstoff geben sie an die Atmosphäre und damit auch an uns Menschen ab. Ohne Sauerstoff könnten wir nicht existieren. Je mehr CO2 den Pflanzen zur Verfügung steht, umso besser gedeihen sie. Riesenpflanzen gab es auf unserer Erde zu Zeiten, als die Konzentration dieses Gases in der Atmosphäre wesentlich höher gewesen sein muss, als sie es heute ist. Die zur Zeit bestehende Konzentration dieses gar so schädlichen Gases liegt an der unteren Grenze dessen, was die Pflanzen zu ihrer Existenz benötigen. Ich erinnere an meine obigen Ausführungen zur CO2 -Konzentration während des Holozäns und schließe daraus, dass der gegenwärtige Gehalt von CO2 in unserer Atmosphäre den Beginn einer Kälteperiode näher legt, als den einer Erwärmung und CO2 und Temperatur nicht in dem Maße miteinander zu tun haben müssen, wie uns heute eingehämmert wird. Dazu passt auch der von den kanadischen Forschern ermittelte Temperaturrückgang. Jedenfalls gedeihen Pflanzen, die in echten Treibhäusern gewollt einer höheren Konzentration von CO2 ausgesetzt werden, stets wesentlich besser, als Pflanzen in natürlicher Umgebung. Das haben zumindest die Niederländer schon längst erkannt und müsste uns im Hinblick auf die Hungernden dieser Welt eigentlich nur sehr willkommen sein.

Abgestorbene Pflanzen setzen die gleiche Menge CO2 wieder frei, die sie während ihres Lebens aufgenommen und in Form ihrer Substanz gespeichert haben, unabhängig davon, ob sie eines natürlichen Todes oder vorher durch den Menschen sterben. Allein aus diesem Prozess fällt jeden Tag ein Mehrfaches dessen an, was die Menschen in einem ganzen Jahr erzeugen.

Abgestorbene Tiere setzen primär Methan frei, ein Gas, von dem die Klimahysteriker behaupten, dass es 30mal umweltschädlicher sein soll, als CO2. Jetzt wieder eine Frage an Ihren Verstand: Die chemische Formel von Methan lautet CH4. Das heißt, dass ein Atom Kohlenstoff vier Atome Wasserstoff bindet. Unbestritten ist, dass Methan sofort in H2O, also Wasser, und in das Ihnen nun schon sattsam bekannte CO2 zerfällt, wenn es auf Sauerstoff trifft. Was soll daran 30-mal schädlicher sein? Die Leute, die das behaupten, spekulieren wohl darauf, dass Sie das nicht wissen und deshalb einmal mehr erschüttert sind. Eine weitere Frage an Ihren Verstand: Was können Sie dafür, dass Lebewesen ganz allgemein und weltweit wahrscheinlich auch weiterhin sterben und Methan freisetzen?

Wer weiß denn schon, dass allein die Termiten dieser Welt zusammen mehr Gewicht auf die Waage bringen, als die Menschheit insgesamt? Welche Mengen von Methan wurden und werden allein schon hierdurch in die Umwelt abgegeben! Abgestorbene und absterbende Elefanten, Eichhörnchen usw. habe ich bei dieser Betrachtung noch gar nicht erwähnt. Ist deshalb die Welt untergegangen? Ist es deshalb irgendwo klimaschädlich wärmer geworden? Dürfen Tiere jetzt nicht mehr sterben? Natürlich haben clevere Umweltschützer bemerkt, dass sich auch aufgrund menschlicher Aktivitäten Methan nachweisen lässt und selbstverständlich sind es jetzt auch wieder diese im Vergleich zum großen Methankreislauf nicht nennenswerten Mengen, die die Klimakatastrophe heraufbeschwören. Zu Methan an anderer Stelle mehr.

Die Meere dieser Welt binden CO2 und geben es auch wieder an die Luft ab. Der Mechanismus, in welcher Weise und in welchem Umfang dies geschieht, ist im Sinne von gesicherter Wissenschaft noch längst nicht geklärt. Es spricht viel dafür, dass sie umso weniger CO2 an die Luft abgeben, je mehr dieses Gases in der Luft bereits enthalten ist und umgekehrt. Je wärmer sie sind, umso weniger geben sie ab, je kühler sie sind, umso mehr nehmen sie auf. Insoweit scheinen die Meere im Zusammenspiel mit ihrer Temperatur und der Temperatur der Luft ein völlig natürliches Regulativ für die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu sein, auf das die Sonne allen, der Mensch aber gar keinen Einfluss hat.

Wissenschaftlich erwiesen soll sein, dass allein die Meere und Ozeane dieser Welt in ihrem CO2-Kreislauf mindesten 340 Gt abgeben und aufnehmen. Womit lässt sich denn die Seriosität dieser Aussage belegen? Was könnten Sie denn dagegen tun, wenn morgen jemand behauptet, dass da leider eine Null vergessen wurde? Etliche der seriösen Wissenschaftler gehen deshalb aufgrund der Tatsache, dass einem Anstieg des CO2 stets ein Anstieg der Temperatur vorausgeht (und nicht umgekehrt) auch davon aus, dass jeder menschliche Versuch, die CO2-Konzentration senken zu wollen, scheitern wird, weil die Ozeane sofort wieder für einen Ausgleich sorgen und alle Maßnahmen gegen den Anstieg nichts anderes sind, als ein Kampf gegen Windmühlen.

Meine zugegeben unwissenschaftliche Meinung ist, dass die Erde über eine Reihe extrem fein abgestimmter Kreisläufe verfügt, die wir eigentlich nur bewundern, aber nicht nachhaltig stören können und die ausreichend dafür sind, auch zehn oder mehr Mrd. Menschen zu versorgen, wenn sie erst einmal ehrlich und friedlich miteinander umgehen wollten.
Stopp! Jetzt muss ich mich selbst korrigieren, wir können sie stören. Wenn wir 100.000 oder ein paar mehr Atom- und/oder Wasserstoffbomben bauen und gleichzeitig auf der Erde hochgehen lassen, dürften selbst diese Kreisläufe für eine Zeit X so gestört sein, dass zumindest menschliches Leben nicht mehr möglich ist. Aber das wäre wohl weder Ausdruck von Vernunft noch von Friedfertigkeit, oder?

Auf der Erde gibt es derzeit mindestens 2.000 Vulkane, etwa 700 oberirdische und rund 1.300 unterseeische. Neben dem Magma und/oder Schlamm, den sie abgeben, scheiden sie auch enorme Mengen an freiem und gebundenem Methan und CO2 aus. Da diese riesigen Mengen Gases nicht konkret gemessen, sondern allenfalls nur grob geschätzt werden können, fließen sie auch in die prognostischen Klimaberechnungen regelmäßig nicht ein. Flössen sie ein, reduzierte sich der menschliche Anteil proportional nur weiter.

Damit ich meinen Report noch überschaubar halten kann, empfehle ich Ihnen, sich mal selbst Informationen zu den Ausbrüchen der Vulkane Krakatau 1883 (letzter Ausbruch 2014!) und Tambora 1815 (letzter Ausbruch 1967!) einzuholen. Tatsachen, nicht Modelle, mit tatsächlich katastrophalen Folgen. Mich würde sehr bekümmern, aber nicht wundern, wenn wir irgendwann in den Abendnachrichten davon hören müssten, dass es große Teile von Japan oder Indonesien seit heute einfach nicht mehr gibt. Beide Länder sind nicht abgespaltene Teile irgendwelcher Kontinente, sondern das Resultat gewaltiger vulkanischer Tätigkeit. Beide sitzen, erlauben Sie die banale Formulierung, auf einem Pulverfass, und ganz gewiss nicht nur sie. Da wurden eben mal Vulkane aktiv, von denen es heute noch genügend gibt und die sich jederzeit in nicht nur harmloser Form wieder bemerkbar machen können. Ich weiß von keinem menschlichen Erdsystemmanagement, das hier vorsorgen könnte. Aber das ist die Realität, ich meine es so ernst, wie es dasteht.

In die Klimamodelle können auch die natürlichen Quellen von Methan nicht oder nicht korrekt einfließen, weil sie quantitativ gar nicht zuverlässig erfasst werden können. So bedeckt z.B. Methanhydrat nahezu den gesamten Meeresboden. Methanhydrat besteht aus Methan und Wasser, das unter einem Druck von nur 20 bar bereits vereist. Zur Erreichung dieses Drucks ist ein Wasserstand von 200 m Höhe ausreichend. Ohne dieses Methanhydrat würden große Teile der Kontinentalhänge in die Meerestiefen abgleiten. Ein Teil dieses Methans entstammt dem Zerfall von Lebewesen, ein anderer Teil der tieferen Erdkruste. Experten gehen davon aus, dass es auf dem Meeresgrund mindestens 10.000 kleinere und größere Schlote gibt, denen unentwegt Methan aus dem Erdmantel entweicht, also nicht biologischen Ursprungs ist. Wie bereits gesagt, zerfällt Methan sofort in H2O und CO2, sobald es mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Aus diesen Quellen sollen jährlich geschätzte rund 320 Gt in die Atmosphäre abgegeben werden, das rund Zehnfache dessen, das vom Menschen stammen soll und seiner nicht konkreten Erfassbarkeit wegen auch in keine zuverlässige Berechnung einfließen kann. Auch da ein Beispiel zur Verdeutlichung:

Die Mobil North Sea Ltd. bohrte am 21.11.1990 auf der Suche nach Öl ungewollt eine Gasblase an mit der Folge einer Explosion, die die Bohrinsel fast völlig zerstörte. Seit dieser Zeit entweicht diesem Bohrloch Gas und gelangt damit indirekt in die Atmosphäre. Das IFM (Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften) stellte 2007 fest, dass aus dem Bohrloch immer noch pro Sekunde 1.000 l Methan strömen, seit damals und bis heute (2015) demnach mehr als 900 Mrd. l Methan, das die Atmosphäre also mit wenigstens 900 Mio.to CO2 belastet. Das Loch wurde zwar von Menschen verursacht, das Gas ist aber natürlichen Ursprungs und dieses Loch gehört im Vergleich zu den bereits erwähnten Schloten auf dem Meeresgrund zu den kleinen.

Arte berichtete am 13.3.2010, dass es auf der Erde derzeit 2.000 Brände von Kohleflözen gebe, die nicht gelöscht werden können. Davon rund 1.500 in China, Indien und in der Mongolei. Die Kohleflöze entzünden sich allein aufgrund von Druck, Reibung, Erdbeben oder einfach durch Kontakt mit dem Sauerstoff unserer Luft. Sie entwickeln Temperaturen, die selbst Gestein zum Schmelzen bringen, wodurch ganze Landstriche untergehen. Durch Brände dieser Art wird mehr Kohle verbrannt als alle Kohlenkraftwerke der Welt zusammen verbrauchen und natürlicherweise mehr CO2 freigesetzt, als die Menschheit insgesamt produziert. Die freigesetzten Gase sind aufgrund ihrer hohen Konzentration für Menschen und Tiere tödlich. Warum fließen sie in kein Klimamodell ein?

Wenn man 1 und 1 zusammenzuzählen vermag, müssten allein schon diese Fakten und Beispiele, die ja sichtbar, greifbar und überprüfbar sind, jede noch so simple oder auch verschachtelte Klimaberechnung in arge Bedrängnis bringen, aber an zweckdienlichen Umdeutungen mangelt es dem Erfindungsreichtum karriereorientierter Wissenschaftler und realitätsfremder Umweltschützer ganz offensichtlich nun einmal nicht. Wenn sich jetzt die anscheinend für die Zukunft Verantwortungsbewussten vornehmen, den Temperaturanstieg der Erde auf maximal 2°C. begrenzen zu wollen und zu können, dann ist das trotz noch so vieler Beteuerungen nichts anderes als blanke Anmaßung und Arroganz, mit der man vielleicht sich selbst, vor allem aber den Andern in Verfolgung ganz anderer Interessen etwas vorzumachen versucht. Ich nenne es einerseits ein tatsächliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit und andererseits einen typisch menschlichen neuen Turmbau zu Babel.

Sollte Deutschland seine Hunderte Milliarden verschlingende und hochgesteckte Klimaziele tatsächlich umsetzen wollen und können, würde das zur Vermeidung eines Temperaturanstiegs von 0,0007°C führen, wohlgemerkt, dass menschliches CO2 überhaupt Ursache für den Temperaturanstieg ist, die natürlichen Kreisläufe von CO2 und Methan da keinen dicken Strich durch die Rechnung machen und alle anderen Länder der Erde überhaupt mitmachen. Schon das ist aller Lippenbekenntnisse zum Trotz nicht einmal tendenziös zu erwarten. Das Miese dabei ist, dass Deutschland als der größte Energieverbraucher Europas mit unverfrorener Selbstverständlichkeit zur Aufrechterhaltung seines enormen Energiebedarfs jede Menge hier verpönten Atomstroms aus Frankreich und Tschechien und den gar so verteufelten Braunkohlestrom aus Polen bezieht. So ganz nach dem Motto: Wir verringern schädliche Emissionen wo wir nur können und stehen mit einer weißen Weste da, auch wenn sich anderorts dadurch die Emissionen nur erhöhen können. Unterm Strich ändert sich an der Klimabilanz doch gar nichts und Sie erkennen daran nebenbei auch die unter klimatischen Aspekten absolute Sinnlosigkeit des Handels mit Emissionszertifikaten. Was sich ändert, sind Stromrechnungen, die die Verbraucher irgendwann nicht mehr bezahlen können, die auch eine deutsche Wirtschaft nachhaltig schädigen und in die Knie zwingen und eine beispielslose Natur- und Umweltzerstörung schon aufgrund einer rein ideologischen Planwirtschaft namens „Erneuerbare Energien“. Dazu dann noch die Maßnahmen zum Stichwort „Klimaschutz“. Das sind die wahren Katastrophen, die das entmündigte Volk zu schlucken und zu bezahlen hat. Mir geht hierfür jedes Verständnis ab, aber ich bin ja auch, wie schon eingangs erwähnt, kein Klimaexperte.

Und was, wenn sich der nächste Supergau nicht mehr in der Ukraine oder in Japan, sondern in Frankreich, Belgien oder Holland ereignet, wie doch ganz nüchtern betrachtet zu erwarten steht? Wo wird dann angesichts der in Europa vorherrschenden Trift des Wetters von West nach Ost primär der radioaktive Niederschlag erfolgen? Deutschland ist in Europa von 171 Atomkraftwerken umzingelt, weitere 43 sind in Bau oder Planung. Deutschland hätte ich schon im Hinblick auf sein gerne perfektes Verhalten am ehesten die Beherrschung der Atomkraft zu friedlichen Zwecken zugetraut und war mit dem „Schnellen Brüter“ von Siemens auf dem besten Weg dazu. Welch „grüne“ Feindschaft schlug Siemens entgegen! Siemens konnte nur noch aufgeben und gab auf. Das sind die politisch herbeigeführten Realitäten von heute.

 

 

Ressourcen

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe ermittelte im Jahre 2005, dass trotz steigenden Bedarfs die gesicherten Vorräte an

Erdöl für 157 Jahre,
Erdgas für 756 Jahre,
Steinkohle für 2.689 Jahre und
Uran für 527 Jahre

reichen sollen.

In dieser Prognose sind die Öl- und Gasvorkommen in der Arktis und vor Angola nicht enthalten, weil sie zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bekannt waren. Diese neuentdeckten Vorkommen entsprechen schon jetzt durchaus denen von Saudi-Arabien. Wer weiß schon, dass Angola inzwischen in aller Stille Nigeria vom Rang des drittgrößten Erdölförderers ablösen konnte?

In der Prognose sind auch jene gigantischen Erd- und Gasvorkommen nicht enthalten, die per Fracking gewonnen werden können und inzwischen die USA im Vergleich zu Russland, dem bisher größten Gaslieferanten, noch viel bedeutender gemacht haben. Deutschland sitzt im Bereich von Nordrhein-Westfalen auf den zweitgrößten Gasvorkommen Europas, die auf diese Weise gewonnen werden könnten, aber in Deutschland ist dieses Thema so gut wie tabu.

In der Prognose sind auch die nahezu unermesslichen Mengen Methanhydrats nicht enthalten, die sich auf dem Meeresboden befinden, vorsichtig auf 12 Trillionen Tonnen geschätzt werden und damit mehr Kohlenstoff binden, als alle Erdöl-, Erdgas- und Kohlevorkommen der Welt zusammen. Dieses Methanhydrat soll sich hauptsächlich aus der Verwesung von Plankton und Algen bilden und gebildet haben. Diese Aussage ist mit Vorsicht zu genießen. Die Vulkane dieser Erde und jene rund 10.000 Schlote, die sich am Meeresgrund befinden und permanent Methan absondern, beziehen ihr Methan ganz gewiss nicht aus abgestorbenen Lebewesen.

Jetzt wieder etwas für Ihren Verstand:
Herrschender Lehrmeinung (Wissenschaft!) zufolge sind Fossilien wie Erdöl, Erdgas und Kohle rein biologischen Ursprungs. Erinnern Sie sich nur mal der oben erwähnten rund 10.000 Schlote auf dem Meeresgrund, deren Methan sich ganz gewiss nicht biologisch erklären lässt. Es gibt nicht wenige ernst zu nehmende Wissenschaftler, die schon seit Jahren Argumente dafür anbieten, dass z.B. Methan unmöglich nur biologischen Ursprungs sein kann.

Sehr schlüssige Nachweise bietet Hans-Joachim Zillmer in seinem anfangs 2009 erschienenen Buch „Der Energie-Irrtum“ an. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Buches konnte Zillmer noch nicht wissen, dass die Cassini-Sonde im Juli 2009 auf dem Titan, dem größten Mond des Jupiters, mindestens 100mal mehr „fossile“ Energie ermittelte, als es auf der Erde gab und gibt. Dort soll es Meere von Methan geben, die Methan „verdunsten“, Methan wieder abregnen, Flüsse von Methan bilden und in eben die Methanmeere münden. Gleichzeitig konnte keine Spur von Leben in unserem Sinne festgestellt werden, sodass z.B. die Methanvorkommen des Titans nicht auf organische Weise entstanden sein konnten. Inzwischen liegen vom Mars und Mond die gleichen Nachweise vor.

Apropos Zillmer: Er ist Bau-Ingenieur, Geologe und Hobby-Archäologe, wurde wiederholt zum Wissenschaftler des Jahres ausgezeichnet und hat auch zu anderen Themen revolutionäre Aussagen veröffentlicht. Ein Genuss für sich sind seine Berichte über die Aussagen von Experten, Wissenschaftlern, Labors und sonstigen Koryphäen, wenn er von diesen beispielsweise Altersbestimmungen zu seinen archäologischen Funden erbat und dann die Unhaltbarkeit von deren Ergebnissen beweisen konnte.

Nein, Herr Zillmer weiß nicht, dass ich ihn hier zitiere und ich erhalte keine Vergütung dafür, dass ich seine teils in acht Sprachen übersetzte Bücher hier zur Lektüre empfehle. Ich muss lediglich gestehen, dass er mir kürzlich mitteilte, wieder einmal einen archäologischen Fund gemacht zu haben, der die wissenschaftlichen Besserwisser einmal mehr nicht gut aussehen ließ. Er hatte einen Ziegelstein gefunden, den die Experten erhaben jeden Zweifels per Radio-Carbon-Methode auf die Römerzeit datierten. Als dieses Ergebnis feststand, präsentierte er den zweiten Teil seines Fundes, ein ganz gewöhnliches Fahrrad, und wollte er wissen, wie sich Römerzeit und Fahrrad vereinbaren lassen. Ein Indiz mehr dafür, wie wenig zuverlässig so manche wissenschaftlich abgesicherte Methode ist.

Wenn ich Ihnen weitere haarsträubende Beispiele nennen soll, lassen Sie es mich wissen oder sehen Sie im Internet selbst nach, was z.B. paläontologische Funde betreffend unter „protschern“ zu verstehen ist. Herr Prof. Protsch von der J.W.-Goethe-Universität, Frankfurt, war deutscher Star-Anthropologe und machte nur sensationelle Funde, die seine weltweiten Kollegen recht blass aussehen ließen. Die Universität Oxford entlarvte dann den breit angelegten Betrug, an dem analog zum Klimaschwindel ebenfalls viele Experten mitwirkten. Herr Protsch musste zwar gehen, er wurde aber weder gefeuert noch wegen seiner falschen Aussagen zur Rechenschaft gezogen, er wurde mit allen Ehren in den Ruhestand versetzt. Ich erwähne dies lediglich, um Ihnen aufzeigen, wie „hochwissenschaftlich“ es auch in anderen Disziplinen zugeht.

Die Messenger-Sonde ermittelte 2008, dass sich die Atmosphäre des Merkurs zu 42% aus Sauerstoff zusammensetzt. Wie konnte Sauerstoff auf den Merkur kommen, wo Sauerstoff bekanntlich doch das Produkt der Photosynthese von Pflanzen ist? Irgendeine Form von Leben konnte auch auf dem Merkur nicht festgestellt werden, also konnten dort Pflanzen nicht dafür gesorgt haben, dass es zu Sauerstoff in der Atmosphäre kam.

3SAT berichtete am 15. und 21.3.2010 unter „Öl- und kein Ende?“ unter anderem darüber, dass russische Wissenschaftler die Auffassung vertreten, dass zumindest Erdöl und Erdgas nicht nur biologisch-fossilen Ursprungs sein könnten, sondern permanent anorganisch im Erdmantel nachgebildet würden. Zum Beweis ihrer Aussage verwiesen sie auf riesige Erdölfelder im Süd-Osten Russlands, die vor Jahren als völlig ausgebeutet galten und deren Bohrtürme vor sich hin rosteten. Die weitaus meisten dieser Lagerstätten wären wieder randvoll mit Öl bestechender Qualität.

Die Forscher hatten zunächst keine schlüssige Erklärung für diese überraschende Tatsache, gingen ihr aber auf den Grund und stellten die Theorie auf, dass sich Erdöl unter diesen und jenen Voraussetzungen eigentlich überall auf der Erde auffinden lassen müsse und man lediglich nur noch keine konkreten Angaben über das Volumen der jeweiligen Lagerstätten machen könne. Deutsche Wissenschaftler, denen die russischen Kollegen ganz offen die Funde präsentierten und Ölproben zu weiteren Untersuchungen zur Verfügung stellten, rümpften die Nase und erklärten, dass sie im Öl durchaus biologischfossile Nachweise ermittelt hätten und die Sensation nicht überbewertet werden sollte. Die Entgegnung der Russen, dass sich vom Erdinnern aufsteigendes Öl doch leicht und jederzeit mit biologischen Spuren verunreinigen könne, kommentierten sie schon gar nicht weiter oder gerade mal und typisch deutsch mit dem Erhöhen der linken Augenbraue. Anderen Ländern, die sich interessiert zeigten, konnten die russischen Wissenschaftler inzwischen in fast allen Fällen die Richtigkeit ihrer Aussage demonstrieren. Deutschland einmal mehr: Was nicht sein darf, kann nicht sein!

Lediglich am Rande sei erwähnt, dass den USA (Texas), Russen und Schweden schon vor Jahren gelang, Öl aus anorganischen Substanzen der Erde herzustellen, was aber aus Kostengründen bis jetzt nicht weiterverfolgt wurde.

 

 

Erneuerbare Energien (im Folgenden EEG genannt)

Tage- und Nächtelanges Nachdenken darüber, was wohl als treibende Kraft hinter dieser Verordnung gestanden haben könnte, führten bei mir zu keinem anderen Ergebnis, als dass da nur viel „grüne“ Illusion, vielleicht ein bisschen Angst vor Öl-Abhängigkeit, keinesfalls aber Vernunft oder Verantwortlichkeit die Ursache gewesen sein müssen. Wirklicher Sachverstand musste analog den Verhältnissen im IPCC ausgeblendet oder überstimmt oder unterdrückt worden sein. Ich empfand mich wie in einem nicht enden wollenden Alptraum, aus dem ich erst allmählich und zuletzt vor allem mit Hilfe des sehr informativen Buches „Strom ist nicht gleich Strom“ der Experten Michael Limburg und Fred F. Müller wieder herauskam. Das Buch vermag Seite für Seite zwar hochwissenschaftlich, aber doch auch laienverständlich, zwischen fatalen Irrtümern und tagtäglich gelebter Realität zu unterscheiden. Nein, ich erhalte immer noch keine Vergütung für Schleichwerbung.

Erinnern Sie sich noch daran, dass die Alliierten nach dem Ende des zweiten Weltkriegs dafür sorgen wollten, dass Deutschland künftig nur noch ein Agrarland ohne jede Industrie sein sollte? Allein dem Umstand, dass drei dieser Alliierten im Vierten plötzlich einen großen Feind erkannten, gegen den man die Deutschen durchaus als Bollwerk nutzen könnte, war es zu verdanken, dass es soweit nicht kam. Heute sind wir auch ohne Krieg schon allein mit Hilfe des EEG und noch ohne weitere Klimahysterie auf bestem Weg, den gleichen Zustand ohne jede Not völlig freiwillig herbeizuführen. Weiter oben zitierte ich Al Gore: „Alle haben die von Hitler ausgehende Gefahr erkannt, aber niemand hat etwas gegen ihn unternommen.“ Dem halte ich gegenüber, dass heute anscheinend niemand die von diesem dummen Gesetz ausgehende Gefahr erkennt oder eben heute per grüner Diktatur jeder Widerstand nicht weniger zum Schweigen gebracht wird wie seinerzeit unter brauner.

Mir ist absolut schleierhaft, wie sich angesichts dieser Situation Energieversorger wie RWE, E.ON u.a.m. gegen diesen Unsinn nicht zur Wehr setzen, sich entmündigen und ihr Vermögen zerschlagen lassen, anstatt vor Gericht zu ziehen und Vernunft einzufordern. Dass sie statt-dessen nun den gleichen grünen Schrott mitmachen, spricht allerdings leider nicht für sie. Mir ist ebenfalls schleierhaft, dass sich die europäischen Partner nicht längst gegen die deutsche Energiewirtschaft auflehnen, der zufolge sie grüne Energie abzunehmen haben, die sie nicht brauchen und die das europäische Verbundnetz immer mehr gefährdet. Überschuss, wenn die Windräder gerade laufen und Defizite, wenn sie still stehen und die Deutschen den Energiemarkt zur Befriedigung des Eigenbedarfs gerade so plündern, wie es ihnen gefällt. Ich erinnere an Kopenhagen. Dort hatte der Münchner Oberbürgermeister Uhde sehr publikumswirksam verkündet, dass München kein Problem damit habe, die jeweils geforderten CO2 -Reduktionen zu erreichen. Er verschwieg allerdings, dass München in Spanien eine der größten Solaranlagen Europas betreibt, mit deren Erträgen er den Finanzbedarf seiner Stadt zu Lasten anderer sehr effizient bestreitet. Dass andere Kommunen, die Anteile an RWE halten und auf deren Dividenden angewiesen sind und diese Dividenden nicht mehr erhalten können, weil RWE keine Gewinne mehr erwirtschaften kann, ist das Gegenstück dazu.

Dazu passt bestens, dass die ARD am 25.1.2016 in der Tagesschau davon berichtete, dass 2015 als Beweis für den unaufhaltbaren Temperaturanstieg bis jetzt schon das wärmste Jahr dieses Jahrhunderts gewesen sei und nur Sekunden später vom Schneechaos in den USA mit etlichen Toten und einem weiteren Schneechaos in Asien mit noch viel mehr Toten, beides eindrucksvoll unterstrichen mit Modellzeichnungen bzw. jeweils Filmen vor Ort. Hauptsache, die Katastrophe kommt beim Empfänger an, der sich damit sicherlich zufrieden gibt und über diesen Widerspruch hoffentlich nicht weiter nachdenkt.

Schon der Begriff EEG ist eine Täuschung. Energie, die verbraucht wurde, ist verbraucht und lässt sich nicht erneuern. Aber einverstanden, ich lege diese Irreführung nicht auch noch auf die Goldwaage. Gemeint ist wohl, dass aus nachwachsenden Rohstoffen Energie gewonnen werden soll und solche Rohstoffe voraussichtlich tatsächlich solange nachwachsen könnten, wie es uns gibt (ich spreche von uns Menschen, nicht von der Erde!). Demnach müssten wir eigentlich energisch dafür sorgen, dass es den nachwachsenden Pflanzen möglichst gut geht und dazu sollten wir erst einmal die CO2 –Konzentration der Atmosphäre anzuheben versuchen. Ich meine das nicht zynisch.

Ehe ich detaillierte Kommentare zu den diversen Aspekten dieses Themas abgebe, möchte ich zwei Politiker zu Wort kommen lassen, die Ihnen sicherlich bekannt sind:

Vizekanzler Sigmar Gabriel:
„Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.“

„Für die meisten anderen Länder in Europa sind wir die Bekloppten.“

EU-Kommissar Günther Oettinger:
„Das EEG ist nicht zu verantworten und gehört in den Mülleimer.“

Erinnern Sie sich in diesem Zusammenhang gerne auch nochmals der Aussagen des Herrn Edenhofer (Leitautor des IPCC), die ich weiter oben schon zitierte.

Meine Anmerkung zu Sigmar Gabriel:

Tolle und absolut richtige Erkenntnis und Beurteilung! Warum unternimmt er dann nichts gegen diesen Blödsinn? Nach außen ein bisschen protestieren, sich ansonsten aber Frau Merkel fügen, ist im Eigeninteresse sicherlich die bessere Lösung. Wenn er jetzt (19.1.2016) verlauten lässt, dass der Ausstieg von den Kohlekraftwerken nur allmählich vollzogen werden soll, geht das in die gleiche Richtung. Ja zu nichts stehen, ja den Koalitionsfrieden nicht gefährden, schön brav auf beiden Schultern Wasser tragen. Das Ergebnis seiner Wiederwahl zum Vorsitzenden der SPD sollte ihm zu denken gegeben haben, hat es vermutlich aber nicht.

Meine Anmerkung zu Günther Oettinger:
Tolle und absolut richtige Erkenntnis und Beurteilung! Warum unternimmt er dann nichts gegen diesen Blödsinn? Warum lässt er zu, dass eine EU-Verordnung in Kraft tritt, der zufolge alle Energieverbraucher ihren Verbrauch bis zum Jahre 2020 um mindesten 20% senken müssen?

Meine Anmerkung zu Ottmar Edenhofer:
Tolle und absolut richtige Erkenntnis und Beurteilung. Wenigstens er gibt zu, dass es dem IPCC um alles Mögliche, gewiss aber nicht um Klimaschutz geht. Heureka!

Nun zu meinen Beiträgen:

Das EEG war, ist und bleibt ein Unfug per excellence mit der Folge, dass die kleinen Verbraucher ihren Strom bald nicht mehr bezahlen können und auch die Großverbraucher früher oder später in die Knie gezwungen werden. Gewinner sind jene Parasiten der Gesellschaft, die sich Windräder oder Solaranlagen leisten können zu Lasten derer, die sich diesen Unfug nicht leisten können, politisch gewollt uferlos bereichern und natürlich auch jene, die dieses unnütze Zeug bauen und propagieren. Die Rahmenbedingungen für seriös arbeitende Unternehmen werden unerträglich, sie verlieren entweder ihre Konkurrenzfähigkeit oder wandern ins Ausland ab. Ich gehöre mit zu diesen über eine Abwanderung nachdenkenden Unternehmern. Ich plane eine Expansion meines Unternehmens mit rund 200 neuen Vollzeitarbeitsplätzen. Der neue Betrieb wird mehr und nicht weniger Energie benötigen als der schon jetzt bestehende. Also werde ich diesen Plan in Deutschland aufgeben und seine Realisierung ins nichteuropäische Ausland verlegen müssen.

Wer weiß denn schon, dass der zwangsweise abzunehmende Strom per Kw/h in absehbarer Zeit rund einen EURO kosten wird, wenn diesem Blödsinn nicht sofort und rigoros Einhalt geboten wird? Es ist ja nicht damit getan, dass so viele Windräder und Solaranlagen installiert werden, wie es dem deutschen Höchstbedarf von Energie rechnerisch entspricht und er von diesen Lieferanten bei deren voller Auslastung rein theoretisch auch erzeugt werden könnte. Zwischen Theorie und Praxis klafft die Lücke, dass es diese volle Auslastung zu keiner Zeit geben kann und demnach fünfmal so viele Windräder und Solaranlagen errichtet werden müssten. Dazu eine Anmerkung etwas später. Vom Verbraucher zu bezahlen ist nicht nur der schon deshalb extrem überteuerte Strom, hinzukommen auch die Kosten für den Zukauf teuren Stroms wegen ausgebliebenen Windes oder nicht scheinender Sonne, der von unseren Nachbarn bezogen werden muss, wenn in Deutschland die Räder nicht still stehen dürfen. Ferner die Bezahlung von Wind- und Solarstrom, auch wenn er nicht benötigt wird und der immer so bezahlt werden muss, als wäre er zu 100% geliefert worden. Hinzukommen auch alle Kosten für Emissionszertifikate, die Schaffung neuer Netze und deren Unterhalt, Haftungsübernahmen für alle damit verbundenen Risiken usw. usf.

Gemäß dem Programm der Regierung soll immer mehr des herkömmlichen Verkehrs auf EEG umgestellt werden, allen voran erst einmal das Auto. In Deutschland gibt es mehr als 40 Mio. Kraftfahrzeuge. Stellen Sie sich nur einmal theoretisch deren Bedarf an elektrischer Energie vor. Wie soll denn dieser gigantische Mehrbedarf mittels EEG gedeckt werden? Also noch mehr Windräder und derlei Schwachsinn? Es ist einfach nicht zu glauben, aber das ist der vorgegeben Weg.

 

Wie konnte es überhaupt so weit kommen?

Zunächst sei nochmals an die „grüne“ Bewegung in den 70er- und 80er-Jahren erinnert, die ich, erlauben Sie die Wiederholung, zwar kritisch, aber offen und interessiert registrierte. Mir imponierte durchaus, wie es seinerzeit eine Gruppe von gerade mal 10- oder 20.000 Mitgliedern schaffte, dass geplante Autobahnen, Brücken, Wohn- und Gewerbegebiete usw. aufgegeben oder verlegt werden mussten, weil ein vom Aussterben bedrohter Vogel, eine seltene Amphibie, eine Heuschrecke usw. zu schützen waren und deshalb die Interessen der Menschen zurückzutreten hatten. So ganz konform empfand ich mich allerdings nicht, weil ich darum weiß, dass auf unserer Erde weit mehr Arten von Tieren und Pflanzen ohne unser Hinzutun bereits ausgestorben sind, als es heute noch gibt. Gilt in diesen Fällen plötzlich die als gesichertes Wissen geltende Evolutionstheorie nicht mehr, die besagt, dass man sich anzupassen oder eben unterzugehen hat? Die Wildschweine in und um Berlin exerzieren das zur Zeit recht eindrucksvoll.

Den Grünen gelang jedenfalls, Aufsehen in solchem Maße zu erreichen, dass die Politik nicht mehr umhin konnte, sich mit dem Protest zu befassen und ihn schließlich zur eigenen Politik solcher Gründlichkeit zu machen, wie es die Grünen wohl sicherlich nicht einmal in kühnsten Träumen erhofften. Um den Schutz von Natur und Umwelt kam keine Partei mehr herum und die Abnabelung von unzuverlässigen, preistreibenden Öllieferanten wurde gleichzeitig ein Gebot der Vernunft. Die Stunde radikalen Umdenkens war gekommen. Windräder, Solaranlagen, Biogas usw. sollten und sollen immer noch mehr denn je der Energiewende und deren Zielen dienen. Hinzu kam das Credo vom Umweltschutz.

Heute ist erwiesen, dass die Abhängigkeit von launischen Lieferanten wesentlich geringer wurde, ihre Bündnisse bröckeln, die Preise verfallen und ein großer Crash innerhalb ihrer Reihen nicht auszuschließen ist. Irgendwann wird sich jeder dieser bisher so überheblich und ohne Rücksicht auf Verluste agierenden Spekulanten selbst der Nächste sein. Hierfür sind in erster Linie die bereits vorhandenen Überkapazitäten eine wichtige Ursache, hinzukommen neue Verfahren wie Fracking und ganz aktuell der Wegfall der Sanktionen gegen den Iran, der nun im Markt wieder ein Wort mitzureden hat.

Dessen ungeachtet hat sich durchweg als Flop erwiesen, was das EEG erreichen wollte. Auf das Wetter kann man sich eben nicht so verlassen, wie man es gerne hätte. Längst weiß (fast) jeder, dass zu Herstellung und Unterhalt von Windrädern und Solaranlagen weit mehr CO2 an die Umgebung abgegeben wird, als diese Quellen jemals einzusparen vermögen. (Fast) jeder weiß, dass jeder Arbeitsplatz in der zur Industrie gewordenen EEG-Misswirtschaft mit mindestens € 150.000 subventioniert werden muss. (Fast) jeder weiß, dass zur Absicherung des Energiebedarfs unserer Republik auf die Reserven der gar so verdammten Kohlekraftwerke nicht verzichtet werden kann und Strom von den Nachbarn bezogen werden muss, egal, was er kostet und egal, wie er dort hergestellt wurde. Unter wirtschaftlichen Aspekten und Umweltschäden einmal außer Acht lassend, ist ein Windrad nach Ansicht von Václav Klaus (ehemaliger Ministerpräsident und Staatspräsident von Tschechien und Inhaber vieler höchster Auszeichnungen und Ehrungen) erst dann sinnvoll, wenn anstatt einem Windrad gleich zwei gebaut werden, schon das erste sicherheitshalber stets mit Atomkraft angetrieben wird und so viel Wind erzeugt, dass auch das zweite dauernd in Betrieb ist. Ich kann Ihnen die Lektüre seines Buches „Blauer Planet in grünen Fesseln“ nur empfehlen. Nein, auch für diesen Hinweis erhalte ich keine Vergütung.

Der Schaden, der durch Windräder, Solar- und Biogasanlagen usw. an der Natur und Umwelt seit geraumer Zeit, noch immer und immer mehr von Menschen angerichtet wurde und wird, lässt sich kaum noch beziffern. Da geht in meinen Kopf einfach nicht hinein, dass exakt jene Grünen, die einst wahrscheinlich zu Recht gegen dieses und jenes protestierten, nicht erkennen, dass sie selbst es sind, die ihre Ziele von damals am hartnäckigsten bekämpfen. Aus Natur- und Umweltschutz wurde und wird durch gerade sie unerbittlich eine Schädigung der Natur und Umwelt forciert in zuvor nicht gekanntem Ausmaß und dies nachweisbar, jedermann ersichtlich und nicht etwa nur eine Behauptung analog schädlichem CO2 . Das sind die Fakten. Bemerken Sie, wie 80 Mio. Einwohner von gerade mal heute rund 30.000 Grünen (zusammen mit Bündnis 90 ca. 61.000) Zeitgenossen entmündigt wurden und weiterhin werden, weil es eben auch Frau Merkel in den Kram passt?

Wissen Sie, dass zur Zeit Windkrafträder favorisiert werden, die ca. 200 m hoch sind, ein Gewicht von7.000 to haben, ein Fundament von 1.400 cbm Beton erfordern und deren Rotorblätter pro Stück 65 to wiegen und nur noch in Wäldern aufgestellt werden sollen? In Wäldern deshalb, weil sich nur damit der geforderte, zwingend höhere Mindestabstand zu Wohngebieten einhalten lässt und inzwischen feststeht, dass mit herkömmlichen Windrädern und Abständen gesundheitliche Schäden bei Menschen vorprogrammiert sind. Welche Schneisen in sich gerade erholt habende Wälder werden da zu Transport, Bau und Unterhalt dieser Giganten geschlagen werden müssen (von den Trassen zur Stromabfuhr einmal zu schweigen, weil diese evtl. in den Untergrund der Schneisen verlegt werden könnten)? Der Tod wie vieler Tiere wird da plötzlich billigend in Kauf genommen? Warum kommt es jetzt zu keinem Aufschrei der Grünen, wo Schäden doch bereits erwiesen und in noch viel größerem Ausmaße absehbar sind? Ich denke, ganz einfach deshalb, weil sie damit selbst beweisen würden, dass sie flüssiger als flüssig geworden sind, nämlich überflüssig.

Ich könnte seitenlang so fortfahren, lasse es aber sein. Es bietet sich Ihnen ja die Möglichkeit, mir konkrete Fragen zu stellen oder mich etwaiger Irrtümer zu überführen, wenn Sie sich dazu in der Lage sehen.

Nun zur auf Seite 33 angekündigten Anmerkung.

Ich hoffe sehr, dass Sie auf Anhieb den Fehler meiner Milchmädchenrechnung bemerkt haben: Wenn es an Wind fehlt, ist es ohne Bedeutung, ob da 20 oder 100 Windräder installiert sind. Keines dreht sich! Also ist schon deshalb Windenergie nichts anderes als ein vorprogrammierter Flop. Leider ist dies bisher so gut wie keinem meiner Hörer aufgefallen, egal, ob es sich um Seminarteilnehmer, Abiturienten, Studenten oder andere Interessenten handelte. Erst als ich jeweils nachbohrte, schlug sich wenigstens der eine oder andere vor den Kopf. Nun ja, vielleicht wirkte ich auch so vertrauenswürdig, dass für weiteres Nachdenken schon kein Anlass bestand.

Lassen Sie mich auch dieses Kapitel mit einem Beispiel abschließen:

Renate Künast verkündete am 6.12.2009 in der Sendung „Hart aber fair“ unter dem Titel „Nach uns die Sintflut“ voller Stolz, dass es auf die Grünen zurückzuführen wäre, dass die schädlichen Emissionen von Schwefel-Stickstoff auf derzeit nahezu Null zurückgeführt werden konnten. Vielleicht stimmt das ja. Jedenfalls versäumte sie, darauf hinzuweisen, dass hiervon allenfalls die von Menschen freigesetzten Emissionen gemeint sein konnten und der Moderator gab sich damit zufrieden.

Darauf hinzuweisen, dass vom Menschen nicht beeinflussbare Quellen dieses „Schadstoffes“ wie vulkanische Aktivitäten, brennende Kohleflöze usw. unvermindert in einer Menge in die Atmosphäre abgegeben werden, die den menschlichen Anteil analog zu CO2 und Methan als geradezu lächerlich erscheinen lassen, wurde gewollt oder einfach dummerweise versäumt. Wenn das aber tatsächlich so sein sollte, kann ich nicht verstehen, wie sich die gleichen Grünen rühmen können, dass es abermals aufgrund ihrer Aktivitäten Bio-Diesel aus Raps gäbe. Bio-Diesel entstamme nachhaltiger und umweltfreundlicher Energie und verringere die Abhängigkeit von unzuverlässigen Öllieferanten.

Der gleichzeitig anwesende Umweltminister Dr. Röttgen stimmte dieser Aussage zu. Wenig später, konkret am 28.12.2009, verkündete der gleiche Herr Röttgen voller Stolz im Spiegel, dass Deutschland Weltmeister in Umwelt-Technologie sei, führend also in einer Technologie, die niemand braucht, aber abgesehen von den Parasiten unserer Gesellschaft allen nur schadet und auch noch gigantisch subventioniert wird. Welch ein Triumpf! Dafür steht Deutschland heute in Sachen Atomenergie unter ferner liefen.

Das stimmt nicht mehr ganz, ich muss mich abermals korrigieren: Seit dem 3.2.2016 wissen wir, dass es mit der Kernfusion in Greifswald geklappt hat. Das nächste Geschrei wird nicht lange auf sich warten lassen.

Dass dieser Diesel den Motoren schadet und Maßnahmen gegen die Schädigung ergriffen werden müssen, ist hinreichend bekannt. Weniger bekannt scheint aber zu sein, dass der Anbau von Raps mit großen Mengen von Ammonium-Sulfat gedüngt werden muss, damit er überhaupt zu Blüte und Samenbildung kommen kann. Ammonium-Sulfat ist ein anderes Wort für Schwefel-Stickstoff. Sie haben richtig gehört: Ein Treibstoff, der den Motoren schadet und der die Umwelt nicht ent- sondern belastet, wird in Deutschland gesetzlich gefördert und gefordert. Frau Künast könnte das evtl. nicht gewusst haben, peinlich aber, dass auch der Moderator und ein Umweltminister davon anscheinend keine Ahnung hatten.

Es versteht sich von selbst, dass unsere Landwirte nun eben vermehrt das anbauen, was sich im Vergleich zu Weizen, Roggen, Gerste usw. zu höheren Preisen verkaufen lässt und dass sich die einseitig ausgebeuteten Böden immer mehr erschöpfen und die angrenzenden Wälder versauern lassen. Aber das ist „grüner“ Sachverstand und politisch so gewollt. Herr Röttgen lieferte sich eine weitere Blamage. Er wurde gefragt, warum er als Anhänger des KSC ein Fußballspiel des HSV besucht habe. Herr Röttgen antwortete, dass er damit ein Zeichen setzen wollte. Der HSV wäre der einzige Fußballverein in Deutschland, der etwas für die Umwelt täte, indem er Baumpflanzungen unterstütze. Das fände er einfach vorbildlich. Dass die gepflanzten Bäume das während ihres Lebens gespeicherte CO2 wieder an die Umwelt abgeben, wusste er offensichtlich nicht oder er verschwieg es in der Hoffnung, dass niemand diese Augenwischerei mitbekäme, die Luftfahrtgesellschaften, Autobauer, Skiliftbetreiber, Bierbrauereien usw. längst werbewirksam für ihre Zwecke nutzen.

Das eigentlich Üble am Bio-Diesel ist aber angesichts der Millionen Hungernder in dieser Welt, dass zur Herstellung von 100 l dieses tollen Treibstoffes nicht nur alternativ zu Raps so viel Getreide oder Zucker gebraucht wird, wie ein Mensch im Laufes seines Lebens verbraucht, sondern auch riesige Mengen von Wasser (es sollen 450.000 l sein, was ich einfach nicht glauben will und deshalb in Klammern setze) benötigt werden und seine Emissionsbilanz ins Negative geht, wenn die Emissionen der Energie mit angerechnet werden, die zu seiner Herstellung aufgewandt werden muss. Wissen Sie, dass schon heute etwa ein Drittel der deutschen Agrarflächen nur noch jene nachwachsenden Rohstoffe liefern, die dieser grünen Idee dienen? Es geht ja nicht nur um Raps, sondern auch Mais, Weizen u.a.m., also Produkte, die bisher als Nahrungsmittel bezeichnet wurden und nun ganz anderen Zwecken unterworfen werden. Ich bin der Auffassung, dass mit solchem Missbrauch natürlicher Ressourcen früher oder später der Grundstein für noch ganz andere Terrorbewegungen gelegt werden dürfte, als wir sie heute schon kennen, unsere Supermoral einmal außer Acht lassend.

Auch zu Bio-Gas ist bei näherem Hinsehen nichts Schmeichelhaftes zu sagen. Wenn Sie meine obigen Ausführungen zur Entstehung von CO2 und Methan verstanden haben, wissen Sie, dass aus dem Absterben von Pflanzen CO2 hervorgeht und aus jenem von Tieren Methan, unabhängig davon, ob Pflanzen oder Tiere eines natürlichen oder menschlich verursachten Todes sterben. CO2 und Methan gelten gemäß grüner Betrachtung als umweltschädlich und Ursache der drohenden Klimakatastrophe. Diese plötzlich zu Bio-Gas umfunktionierten Schadstoffe werden so gewollt menschlich erzeugt und in den Gaskesseln der Bio-Gasanlagen erfasst. Damit sie überhaupt in verwendbare Energie umgewandelt werden können, müssen regelmäßig andere Elementen wie Stickstoff, Sauerstoff und/oder Schwefelwasserstoff hinzugefügt werden. Damit diese Kessel nicht wegen Überdrucks bersten, dürfen sie nicht dicht sein. Sie müssen über eine Vorrichtung verfügen, die das Gas ab Erreichen eines bestimmten Überdrucks in die Umgebung entweichen lassen. Ein Gas, von dem bekannt ist, dass seine einzelnen Bestandteile der Umwelt schaden, darf also unter anderem Namen getrost in die Umgebung abgegeben werden.
Vergegenwärtigen Sie sich das EEG und den „Klimaschutz“ betreffend:

EEG und „Klimaschutzmaßnahmen“ sind politisch gefordert unverantwortbarer Unfug.

Das EEG wird vor allem den Endverbrauchern der unteren Einkommensschichten mittels immer krasserer Forderungen per stets steigender Stromrechnungen kontinuierlich zusetzen und dies zum Wohle diverser gesetzlich gewollter Schmarotzer unserer Gesellschaft.

Die Industrie und immer mehr auch der Mittelstand, die in Deutschland expandieren und Arbeitsplätze erhalten oder schaffen wollen, werden ihre Pläne aufgeben und abwandern müssen, da sie, wenn sie mehr produzieren wollen, mehr und nicht weniger Energie benötigen.

Allein die Maßnahmen „zum Schutze des Klimas“ werden laut Wirtschaftsministerium bis zum Jahre 2020 mindestens 250 Mrd. EURO verschlingen. 250 Mrd. für nichts bzw. Unvernünftiges, das unterm Strich nur schaden kann. Wie gut könnte man schon mit 20% oder wenigstens 10% dieser Summe beispielsweise den Flüchtlingen helfen.

Ich verzichte auf weitere Details hierzu an dieser Stelle zumindest vorläufig.

 

 

Anmerkungen zur Pariser Klimakonferenz

Die Konferenz besuchten 40.000 Teilnehmer, für deren Sicherheit ein Aufgebot von 15.000 Polizisten zu sorgen hatte. Sie irren sich, wenn Sie der Meinung sein sollten, dass sich die Besucher aus Experten und Wissenschaftlern zusammengesetzt hätten. Experten waren kaum auszumachen, aber dafür jede Menge Teilnehmer aus irgendwelchen Umweltorganisationen oder sonstigen Protestbewegungen. Wenn Wissenschaftler zu Wort kamen, dann solche, die mit den Verlautbarungen des IPCC einig gehen, Gegner der Hysterie kamen meines Wissen so gut wie nicht zu Wort. Bitte belehren Sie mich, wenn Sie es besser wissen sollten.

Die Konferenz wurde und wird als großartiger Erfolg gefeiert, alle Staaten hätten das Abkommen unterschrieben. Welches Abkommen bitte schön? Man verständigte sich darauf, dass man innerhalb der nächsten fünf Jahre sich darauf einigen sollte, nach welcher Methode überhaupt gemessen werden soll. Man verständigte sich ferner darauf, dass das Abkommen auf völlig freiwilliger Basis beruht und jeder Unterzeichner sich davon wieder ohne Angabe von Gründen distanzieren kann, wenn er das will. Im Übrigen verständigte man sich darauf, dass die Maßnahmen der einzelnen Länder zur Reduzierung der schädlichen Emissionen freiwillig sind und nicht sanktioniert werden, wenn das Ziel nicht erreicht wird. Usw. usw., eine Luftblase neben der anderen. Der Triumpf lässt sich darauf reduzieren, dass Länder wie China, Indien, Russland, Saudi-Arabien, Japan u.a.m. das Abkommen tatsächlich mitunterzeichnet haben, Länder, die zuvor bekundet hatten, einem solchen Abkommen nicht zuzustimmen.

Wer weiß schon, dass diesen Ländern zur Erreichung ihrer Unterschrift Zugeständnisse eingeräumt wurden, die im Ergebnis einer Nichtunterzeichnung nicht nur gleichkommen, sondern diesen Ländern auch noch einen Sonderstatus einräumen? China braucht sich erst ab dem Jahr 2030 mit dem Thema Emissionen zu befassen und darf bis dahin die bereits im Bau befindlichen 368 Kohlekraftwerke in Betrieb nehmen und auch die geplanten weiteren 803 Kraftwerke errichten (jede Woche ein Kohlekraftwerk, jeden Monat ein Atomkraftwerk!).

Für Indien gilt das Gleiche: Alle im Bau befindlichen 297 Kohlekraftwerke dürfen realisiert werden, desgleichen die geplanten weiteren 149 Werke. Im Übrigen beansprucht Indien Zahlungen von jährlich mindestens 2,5 Bio. Dollar, wenn es sich irgendwelchen Klimazielen unterwerfen soll. Weltweit sind schon heute mindestens 2.400 Kohlekraftwerke im Bau oder geplant.

Klar darf auch Saudi-Arabien sein Öl und Gas selbstverständlich an jedermann verkaufen, es muss ja schließlich auch den Bau des mit 1007 m höchsten Gebäudes der Welt finanzieren. Allein China führt schon jedes Klimaziel ad absurdum, ganz zu schweigen von auch noch Indien und Saudi-Arabien. Willkommen in der Realität!

James Hansen, der Ihnen schon vorgestellte ehemalige Berater von Al Gore brachte das Ergebnis der Konferenz auf den Punkt, indem er sagte, dass er mit diesem absolut unzufrieden sei. Es wäre überhaupt nichts Verbindliches vereinbart worden. Einen Fortschritt könne es nur geben, wenn die herkömmliche Energie so verteuert würde, dass die alternative immer billiger wäre. Dass die Kw/h allein alternativer Herkunft je nach Anteil der einzelnen Energieträger immer zwischen € 0,90 und € 1,50 kosten würde, wusste er entweder nicht oder verschwieg es lieber.

Mir liegen von der Konferenz 27 Video-Clips über Aussagen von Teilnehmern vor. Das Niveau ist nicht mehr erschütternd, weil nicht anderes zu erwarten war, wohl aber bezeichnend. Ein paar dieser Aussagen werde ich Ihnen wie folgt präsentieren, meine Anmerkungen hierzu setze ich in Klammern:

Volker Angres:

„Der Vertrag hat keine konkreten Ziele, das kann er auch nicht, da man sich erst einmal auf einheitliche Messmethoden verständigen muss. Der Vertrag basiert auf völlig freiwilliger Basis, jeder Unterzeichner kann ihn wieder kündigen. Kontrollen darüber, ob freiwillig eingeräumte Ziele erreicht wurden, gibt es frühestens in fünf Jahren. Keinerlei Sanktionen für Nichterfüllung.“
(Spricht für sich, deshalb keine Anmerkung)

Hans-Joachim Schellnhuber (oberster Berater der Bundeskanzlerin):

„Wenn wir unsere Klimaziele nicht erreichen, werden die Menschen im Freien nicht mehr existieren können, selbst dann nicht, wenn sie sich nackt ausziehen, mit Wasser übergießen und in den Wind stellen. Der Mensch würde innerhalb von 4-6 Stunden sterben. Die Erde wird jedenfalls für Menschen unbewohnbar. Der Anstieg der Meere wird 50 m betragen. Was mit der Klimaveränderung auf uns zukommt, ist wie ein Meteoriteneinschlag in Zeitlupe.“

(Bisher ging Schellnhuber von einem Anstieg der Meere von 7 – 30 m aus, schon das alles andere als seriös, das kann auch eine Kristallkugel. Jetzt also der Tod der Menschen innerhalb weniger Stunden und die Unbewohnbarkeit des Planeten. Ich habe mich im Internet schlau zu machen versucht und recherchiert, ob die ca. 4 Mrd. Menschen, die in Zonen von wesentlich höheren Temperaturen als 2° C Differenz leben, tatsächlich inzwischen verstorben sind und konnte keine Bestätigung finden.
Fazit: Wenn ich diese Äußerungen gemacht hätte, würde man mir wohl zu Recht sofort den Status eines Klimaexperten aberkennen und mich dafür zum dringenden Fall für einen Psychiater erklären oder mir den Staatsanwalt auf den Hals hetzen.
Was ich nicht weiß, ist, ob Herr Ban Ki Moon über diese Äußerung entsetzt war und dies zu erkennen gab oder analog zu seinerzeit Al Gore auch hierzu applaudierte).

Mojib Latif:

„Selbst der Papst fordert dazu auf, alles zu tun, um die drohende Katastrophe abzuwenden.“

(Herr Latif ist ein Fall für sich, aber ganz gewiss nicht der einzige. Seine eigenen Widersprüche haben vom Image eines ursprünglich vielleicht tatsächlich qualifizierten Klimaexperten nicht mehr viel übrig gelassen, was verständlich macht, dass er auf der Suche nach Verbündeten sein muss und ihm jemand wie ein Papst da gerade recht kommt.

Mich macht das etwas traurig. Die Kirchen sprechen von einem allmächtigen Gott und auferlegen ihn in diesem Sinne auch ihren Gläubigen in deren Glaubensbekenntnissen. Nun reduziert die Aussage dieses Papstes diesen Gott auf eine Karikatur seiner selbst, demzufolge Gott die Sache also nicht mehr im Griff hat und auf die Hilfe der Menschen angewiesen ist. Erinnern Sie sich noch an die oben erwähnten Prozessionen in Fiesch? Für was alles Päpste doch publikumswirksam zu gebrauchen sind! )

Hans-Ulrich Stelter:

„Die meisten Eisberge kommen von Grönland.“

(wer so etwas sagt, hat in der Schule anscheinend überhaupt nichts mitbekommen).

Harald Lesch:

„Durch den Klimawandel erwärmen sich auch die Ozeane mit der Folge, dass es immer weniger Wale geben wird. Damit entsteht auch immer weniger Wal-Kacke. Die aber ist wichtig für die Düngung der Meeresufer.“

(Mir fehlen die Worte, deshalb keine weitere Anmerkung hierzu).

Arnold Schwarzenegger:

„Täglich sterben zig-Tausende wegen Luftverschmutzung.“

(Ursache von Luftverschmutzung ist Feinstaub, nicht CO2 . Jährlich also bei täglich Zwan-zig-Tausend 7.300.000 Tote und bei täglich Neun-zig-Tausend 32.850.000 Tote. Mein Blick ins Internet sagte mir, dass weltweit täglich ca. 80.000 Menschen eines vorwiegend natürlichen Todes sterben und etwa 150.000 geboren werden. Eine Bestätigung für die Richtigkeit der Aussage von Herrn Schwarzenegger konnte ich nirgendwo ermitteln).

Barbara Hendricks, die Umweltministerin verkündete mit Tränen in den Augen:

„Wenn wir das Klimaziel nicht erreichen würden, könnten wir Menschen nicht mehr vernünftig leben.“

(Damit bestätigt Frau Hendricks etwas abgeschwächt die Aussagen von Herrn Schellnhuber. Wäre ich zum Zeitpunkt ihrer Aussage bei ihr gewesen, hätte ich sie wahrscheinlich zutiefst gerührt in die Arme genommen und ihr ins Ohr geflüstert, dass man sich schon heute und auch ohne Temperaturerhöhung unvernünftig verhalten kann).

 

 

Zusammenfassung:

1. Vom Menschen völlig unabhängigen Klimawandel gab es schon immer und wird es auch weiterhin geben. Für vom Menschen verursachten Klimawandel gibt es auf Basis seriöser Wissenschaft nicht einmal tendenziös gesicherte Hinweise.

2. EEG und alle Maßnahmen zur Reduzierung der CO2 –Konzentration in der Atmosphäre sind und bleiben schon deshalb Unfug, weil sie in jeder Hinsicht nur schaden und wegen des nur behaupteten Mangels an Ressourcen ohnehin nicht gerechtfertigt sind. Sie werden zusätzlich schon von jenen Ländern, die sich um diesen Blödsinn nicht scheren, ganz lässig ad absurdum geführt.

3. Der blaue Planet ist in grünen Fesseln. Was und wo wären denn die Grünen usw. heute noch, wenn sie sich nicht mehr an ihre unhaltbaren Behauptungen klammern könnten? Ich anerkenne lediglich, dass sie es geschafft haben, dass unsere Regierung deren Parolen nicht nur nachbetet, sondern ohne Rücksicht auf Verluste planwirtschaftlich und das Volk entmündigend umsetzt. Es bleibt abzuwarten, wie lange das die Deutschen noch hinzunehmen bereit sind und sich das übrige Europa die deutsche Bevormundung gefallen lässt. Mich schaudert das Aufleben eines totgeglaubten Mottos:
„Wieder soll am deutschen Wesen einmal mehr die Welt genesen.“

 

Was also trifft zu?

„Klimakatastrophe oder Katastrophenklima?“

Ich sagte Ihnen eingangs, dass ich Sie weder manipulieren oder missionieren wollte, wohl aber, dass ich hin und wieder an Ihren Verstand appellieren würde. Ziehen Sie hinsichtlich dessen, was sich Ihnen als Ergebnis einstellte, Ihre eigenen Schlüsse.

Dieser Bericht ist jedenfalls der Aufschrei eines Bürgers dieses Landes, das anscheinend einen politisch gewollten Selbstmord in grün ganz offensichtlich hinzunehmen bereit ist.

Ich schließe nicht rundweg aus, dass Sie mich, falls Sie trendy genug sind, jetzt am liebsten zerreißen würden. Ich schließe aber auch nicht aus, dass ich Ihnen als einem vernünftigen Menschen aus dem Herzen gesprochen haben könnte. Sollten Sie Vernünftiger mich zur Vorbereitung einer Sammelklage gegen die hier geschilderten Zustände anstiften wollen, könnte durchaus sein, dass Sie nicht auf taube Ohren stoßen.

Jedenfalls danke ich Ihnen so oder so für Ihre Aufmerksamkeit.

Sollten Sie Fragen haben oder Kommentare abgeben wollen, steht Ihnen das frei unter

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